Pfaffinger Umschau

upf schaut hin, hört zu und schreibt's auf

OK, wie kommt man hin?

Während der vergangenen Tage auf der „Americana“ in Augsburg haben mich einige Leser des Reiterkurier auf meinen Artikel über Oklahoma in der jüngsten Ausgabe angesprochen. Ein zentrales Thema dabei war, dass sie bei der Suche nach Flügen dorthin häufig mit Preisen konfrontiert wurden, die deutlich über dem liegen, was sonst bei USA-Zielen fällig wird.

In der Tat kann es bei einer oberflächlichen Suche sein, dass ein Flug ins viel weiter von Deutschland entfernte San Francisco billiger kommt als ein Flug nach Oklahoma City (OKC) oder Tulsa  (TUL), den beiden großen Airports im Bundesstaat. Es gibt allerdings einige Optionen, den Ticketpreis zu senken bzw. von einem günstigen Routing zu profitieren.

Die erste Möglichkeit hierfür ist ein Flug nach Dallas-Ft. Worth (DFW). Der texanische Hub wird aus Europa von mehreren großen Airlines bedient, das bedeutet: Es gibt Wettbewerb auf der Strecke – mit gelegentlichen Kampfpreisen oder Aktionswochen. Mit einem Mietwagen, den man in Oklahoma sowieso braucht, ist man in der Regel innerhalb weniger Stunden an seinem Ziel in OK angelangt.

Die zweite Möglichkeit ist die Anreise über einen Airport, der auch von Southwest Airlines bedient wird. Der amerikanische Low-Cost-Carrier verfügt nicht nur über einen intensiven Flugplan von mehreren Flügen täglich zu jeder Destination, er bietet bei Inlandsflügen auch günstige Tarife, die noch die Beförderung eines Gepäckstücks einschließen. Von Europa kommend bieten sich bei einer Weiterreise per Direktflug die Flughäfen Newark (EWR), Philadelphia (PHL) – jeweils nach OKC – sowie Baltimore-Washingten (BWI) nach TUL an. Man braucht jedoch einen guten Draht ins Reisebüro, wenn man die Southwest-Flüge nicht selbst online buchen möchte, da diese Airline den Agenten keine Provisionen bezahlt.

Dritte Option bietet sich Vielfliegern der „oneworld„-Allianz, für die Reise nach Oklahoma ihre Meilen zu nutzen. Denn traditionell ist dort, wie auch in DFW, Allianz-Partner American Airlines der „Platzhirsch“.

 

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