Pfaffinger Umschau

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Month: Februar, 2014

Blütenpracht und Jazz-Klänge

Kirschblüten und Jefferson Memorial in Washington DC (C) Capital Region USA

Kirschblüten und Jefferson Memorial in Washington DC (C) Capital Region USA

Aus Schneeweiß wird bald Blütenweiß: Die US-Hauptstadt Washington DC bereitet sich auf das größte Frühlingsfest Amerikas vor. Zum National Cherry Blossom Festival vom 20. März bis 13. April 2014 zeigen die tausend Kirschbäume rund um das Tidal Bassin wieder ihre ganze Schönheit. Vor 102 Jahren erhielt die Stadt die Bäume als Geschenk von Japan. Heute bietet die Blütenpracht eine beeindruckende Kulisse für zahlreiche Konzerte, Tanz-Performances, Feuerwerke und Führungen für die ganze Familie, die meist kostenfrei während der gesamten Festival-Zeit angeboten werden.

Besucher können die Kirschbäume und gleichzeitig die imposanten Monumente der Metropole bei geführten Touren mit dem Fahrrad, einer Schifffahrt auf dem Potomac River oder bei einer Fotosafari mit professionellem Guide erleben. Highlight des Events ist die am Samstag, den 12. April 2014 stattfindende National Cherry Blossom Festival Parade. Entlang der Constitution Avenue zwischen 7th und 17th Street werden zahlreiche Darsteller in bunten Kostümen, Blaskapellen, riesige Helium-Ballons und künstlerische Darbietungen ab 10 Uhr für Stimmung sorgen. Alle Events und Touren rund um das Kirschblütenfestival finden Interessierte unter www.nationalcherryblossomfestival.org.

DC Jazz Festival: 24. bis 29. Juni 2014

Gregory Porter (C) Photographer Shawn Peters

Gregory Porter ist eines der Highlights, wenn der Jazz die US-Hauptstadt erobert (C) Photographer Shawn Peters

Mit mehr als 125 Performances an 60 unterschiedlichen Veranstaltungsorten ist das DC Jazz Festival eines der größten Musikevents in den USA. Lokale, nationale und internationale Größen des Jazz werden vom 24. bis 29. Juni 2014 in Washington DC auftreten. In diesem Jahr feiert das Festival den 10. Geburtstag und erwartet zum Jubiläum über 60.000 Besucher. Highlights sind:

  • Jazz at the Hamilton Live (24. bis 29. Juni): An sechs Abenden stehen Künstler wie Snarky Puppy, Roy Hargrove, The Brass-A-Holics, Irma Thomas und The Dizzy Gillespie Afro-Cuban Experience sowie viele weitere auf der Bühne.
  • Jazz at the Riverfront (27. bis 29. Juni): Mit Blick auf den Anacostia River im grünen Stadtgebiet Capitol Riverfront stehen neben Konzerten von Gregory Porter und Trombone Shorty auch Wein- und Biertastings sowie Kochdemonstrationen auf dem Programm.
  • Jazz in the ‘Hoods (24. bis 29. Juni): Events DC präsentiert Jazz-Musik in mehr als 45 Clubs, Restaurants, Museen und Hotels in ganz Washington DC. So verwandeln sich beispielsweise die Renaissance Hotels und das Loews Madison in einen Jazz-Club.

Zur Einstimmung auf das DC Jazz Festival finden vom 7. bis 8. Juni 2014 die Jazz ‘n Families Fun Days statt. Mit verschiedenen Auftritten verbindet The Philipps Collection an diesen zwei Tagen Jazz-Musik und bildende Kunst. Im Musikraum und Auditorium des Museums treten regionale Künstler und Jugend-Ensembles auf – der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum DC Jazz Festival gibt es unter www.dcjazzfest.org, zur Capital Region USA unter www.capitalregionusa.de

Liebesgrüße bei Meeresrauschen und unterm Sternenzelt

Abends an der Golf Coast bei Fort Myers (c) Lee County Visitor & Convention Bureau

Abends an der Golf Coast bei Fort Myers (c) Lee County Visitor & Convention Bureau

Es sind nicht nur die spektakulären Sonnenuntergänge und die weiten Sandstrände, die „The Beaches of Fort Myers & Sanibel“ eine reiche Prise Romantik verleihen. Die eindrucksvolle Kulisse inspiriert einheimische Künstler und Köche genauso wie die vielfältige Natur und die unmittelbare Nähe zu den Wundern der Meere einlädt, sie entspannt und mit Muße zu entdecken. Für eine Reise zu Zweit finden sich im Frühjahr viele gute Gelegenheiten.

Liebesgrüße auf der Kokosnuss…

Ein besonders ausgefallenes Souvenir für den Partner oder die Liebsten daheim ist eine bemalte Kokosnuss, die wie eine Postkarte nach Hause geschickt wird. Die Künstlerin Leoma Lovegrove hat ihre ausgefallene Gallerie wie auch ihren beeindruckend bunten Garten auf der kleinen Insel Matlacha, die zwischen dem Festland und Pine Island liegt. Hier können Besucher die Kunstwerke nicht nur bestaunen, sondern den Pinsel auch selbst in die Hand nehmen und einer Kokosnuss Farbe verpassen. Von ausgefallenen Sprüchen über Liebeserkärungen bis hin zu Gesichtern und Landschaftsbildern hat die Künstlerin schon viele Werke entstehen sehen. Per Post geht die Kokosnuss anschließend auf weite Reise, um einige Wochen später von einem verwunderten Briefträger zugestellt zu werden.

Noch einmal „Ja“ sagen…

Im Lovers Key State Park liegt Liebe in der Luft, denn viele Paare erneuern hier ihr Eheversprechen oder geben sich hier zum ersten Mal das Ja-Wort. Das unberührte Naturparadies wurde bereits mehrfach von amerikanischen Medien als romantischer Rückzugsort ausgezeichnet und beeindruckt sowohl durch abgelegene, unberührte Strände als auch durch die Möglichkeit, Wildtiere wie exotische Vögel, Seekühe oder Delfine aus nächster Nähe beobachten zu können. Besucher können die Insel mit einem Trolley erfahren oder zu Fuß entlang der Holzstege, die sich über beeindruckende Lagunen erstrecken, entdecken. Der rund vier Kilometer lange weißen Sandstrand am Golf von Mexiko sowie ein einzigartiger Pavillon, der über dem Wasser thront, machen Lovers Key State Park zu einem Ort für prägende Erinnerungen.

Schokoladige Versuchungen…

Fast zu schön, um sie zu essen sind die exquisiten Schokoladenkreationen des preisgekrönten Chocolatiers Norman Love. In seiner Manufaktur und im Café in Fort Myers können sich Gäste durch die unterschiedlichsten Schokoladensorten kosten und diese auch mit nach Hause nehmen – darunter unter anderem außergewöhnliche Kompositionen wie Tahitianisches Karamel, Spanische Mandel oder New York Cheesecake. Die diesjährigen Valentins-Geschmacksrichtungen heißen zum Beispiel „Only You“ (Vanilleschote), „Sweet Love“ (Schokoladentoffee), „Sugar Sugar“ (Mürbteigplätzchen), „Cherish You“ (Kirschmandel), „Heart of Gold“ (Orange-Karamell) oder auch „Wild Thing“ (Erdnussbutter-Marschmallow).

Mit Delphinen auf „Du und Du“ gehen…

Ein garantiert unvergessliches Higlight ist eine Delfin-Bootstour. Hierbei nimmt der Kapitän seine Gäste mit auf einen Ausflug entlang der mehr als 80 Kilometer langen Küstenlinie bei Fort Myers und Sanibel Island. Es erwarten die Passagiere neben einer exotischen Flora auch hunderte von Vögeln, die in Scharen anzutreffen sind – darunter unter anderem Pelikane, Blaureiher, Fischadler oder der Rosa Löffler. Als Höhepunkt begleiten Delfine das Schiff auf seinem Ausflug: Dabei tollen diese durch das Meerwasser, vollbringen beeindruckende Sprünge und freuen sich über den Applaus der Zuschauer. Bootsanbieter wie Adventures in Paradise, Captiva Cruises oder Tarpon Bay Explorers bieten hierzu mehrmals täglich Touren an. Besonders beeindruckend sind die Abendausflüge im Sonnenuntergang.

Unterwegs mit dem Kajak am Red Coconut (c) Lee County Visitor & Convention Bureau

Unterwegs mit dem Kajak am Red Coconut (c) Lee County Visitor & Convention Bureau

Mit Kanu und Kayak unterwegs…

Wer lieber selbst auf Entdeckungstour gehen möchten, zum Beispiel auf den Spuren der ehemaligen Calusa-Indianer, für den ist eine Kayak-Tour auf dem Great Calusa Blueway Paddelweg  genau das Richtige: Auf rund 300 Kilometern erstreckt sich das Netz aus Wasserwegen von Cayo Costa und Pine Island bis nach Bonita Springs. Eine Beschilderung und GPS leiten die Paddler entlang der Wasserwege, wo sie verschiedenste Vogelarten, Seekühe, Delfine und Alligatoren zu Gesicht bekommen. Entlang der Trails finden Interessierte Campingplätze, Parks, Bootsanbieter sowie Austatter, Restaurants, Unterkünfte und andere Attraktionen. Hinzu kommen romantische Strände und Buchten, die per Kayak oder Kanu angesteuert werden können. Die Karten stehen unter www.calusablueway.com zum Download bereit.

Die etwas anderen Schatzgruben bestaunen…

Millionen von Muscheln werden täglich an den Stränden von Sanibel und Captiva Island und dem Rest der Region angeschwemmt. Über 400 verschiedene Arten lassen die Herzen von Strandspaziergängern höher schlagen und die kilometerlangen Sandstrände suchen ihresgleichen auf der Welt. Das Bailey-Matthews Muschelmuseum auf Sanibel Island ist eine wahre Schatzgrube für Muschelliebhaber. Seltene und große Muscheln aus Südwest-Florida und dem Rest der Welt können hier bewundert werden. Das Museum ist das einzige seiner Art in der westlichen Hemisphäre und zudem unter den „1.000 Places to See Before You Die“ gelistet.

Nächtigen unterm Himmelszelt…

Auf mehr als neun Quadratkilometern erstrecken sich Kiefern- und Palmenwälder sowie Mangrovensümpfe auf der vorgelagerten Insel Cayo Costa, die nur per Fähre oder mit einem privaten Boot erreichbar ist. Hinzu kommen weiße Sandstrände, die sich entlang der Inselküste ziehen und zu einem romantischen Spaziergang einladen. Besucher können hier im warmen Golf von Mexiko schwimmen oder schnorcheln, die Sonne genießen oder im angenehmen Schatten picknicken. Die Wege, die sich kreuz und quer über die Insel schlängeln, laden zum Wandern und Radfahren ein. Für Übernachtungen bietet die Parkverwaltung einfache Hütten oder Zelte an, über denen Nachts die Sterne funkeln.