Pfaffinger Umschau

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Month: Juni, 2015

Letztes Echo aus der Welt der Dinosaurier

Vernal Welcome Sign - Matt Morgan_small.jpg

Eindeutiger Hinweis: Das Welcome-Sign in Vernal (c) Matt Morgan

Wer auf der Suche nach der echten „Jurassic World“ jenseits der Leinwand ist – auf der zur Zeit ein gleichnamiger Kinofilm zu sehen ist – wird im Dinosaurierstaat Utah fündig: Der US-Bundesstaat bietet weltweit die vollständigsten Aufzeichnungen prähistorischen Lebens. Nicht nur das Natural History Museum oder das Dinosaur National Monument präsentieren seltene Dinosaurierfossilien, die gesamte Landschaft mit seinen tiefen Canyons und monumentalen Sandsteinfelsen erzählt die Geschichte vergangener Jahrmillionen.

Rekordfunde treffen auf landschaftliche Überdimension

In Utah fällt es nicht schwer sich vorzustellen, wie die Welt vor Millionen von Jahren ausgesehen hat: Die Wildnis ist hier noch ursprünglich, die Canyons so breit und die Sandsteinwände so gigantisch, dass man die Riesenechsen beim Erkunden der Landschaft unweigerlich vor Augen hat. Tatsächlich erscheint es in dieser kolossalen Szenerie nur logisch, dass auch ebenso monströse Bewohner das Land ihr Zuhause nannten. So kommt es, dass das Cleveland Lloyd Dinosaur Quarry im Zentrum Utahs die weltweit höchste Konzentration gefundener Dinosaurierfossilien aufweist. Mehr als 12.000 Knochen von über 74 Dinosauriern haben Ausgrabungen hier bereits ans Tageslicht befördert, davon stammen 66% vom Fleischfresser Allosaurus, der auch das Staatsfossil Utahs ist.

Weltberühmte Ausgrabungsstätten und Dinos zum Anfassen

Alles andere als ein knochentrockenes Museum - "Natural History" von Utah in voller Dramatik. (c) Matt Morgan

Alles andere als ein knochentrockenes Museum – „Natural History“ von Utah in voller Dramatik. (c) Matt Morgan

Die Fossilien im weltberühmten Dinosaur National Monument können nahe Vernal im Nordosten des Staates hautnah erlebt werden. Hier werden 149 Millionen Jahre alte Knochen ausgestellt – die Besonderheit: man darf einige davon anfassen. Im Quarry-Ausstellungsraum werden 1.500 Fossilien präsentiert und auch wenn man vermuten könnte, dass Paläontologen die Versteinerungen für die Besucher drapiert haben, so wurden sie in Wirklichkeit so belassen, wie sie die Natur platziert hat. Ein antiker Strom hat die Knochen vor Jahrmillionen an genau diesen Platz gespült, der heute als nationales Denkmal ausgezeichnet ist. Komplette Dinosaurierskelette sind außerdem im Natural History Museum of Utah in der Hauptstadt Salt Lake City, sowie im Prehistoric Museum in Price und im The Dinosaur Museum in Blanding ausgestellt.

Spurensuche zu Fuß und mit dem Fahrrad

Eine der besten Möglichkeiten das Dinosaurierland zu erkunden ist eine Wanderung. Denn nur wer sich Zeit nimmt kann die Felsen und damit die Erdgeschichte in vollem Umfang erleben. Der rund zwei Kilometer lange Fossil Discovery Trail im Dinosaur National Monument ist das Flaggschiff unter den geologischen Wanderwegen in Utah und führt an Felsformationen vorbei, die die Geschichte von 80 Millionen Jahren erzählen. Wer lieber mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann auf dem rund 77 Kilometer langen Dinosaur Country Cruise das Land der Dinosaurier entdecken. Im Süden Utahs, im Gebiet des Grand Staircase-Escalante National Monuments, bieten sich Wandertouren und Autofahrten auf der Panoramastraße Route 12 an, um den ehemaligen Lebensraum der Saurier kennenzulernen. Die Region zählt aufgrund der vielen Gesteinsschichten unter Paläontologen heutzutage zu den wichtigsten Ausgrabungsgebieten weltweit.

Mehr Informationen zu Dinosauriern und Paläontologie sind unter http://geology.utah.gov/ und http://www.visitutah.com/things-to-do/history-culture/natural-history/dinosaurs-paleontology abrufbar.

 

Condor erweitert ihr Nest in München

Der neue Flug von München nach Santa Clara und Montego Bay wurde mit dem traditionellen Salut der Flughafenfeuerwehr verabschiedet. (c) Condort

Die neuen Flüge der Condor werden mit dem traditionellen Salut der Flughafenfeuerwehr verabschiedet. (c) Condort

Der Ferienflieger Condor stationiert im Sommer 2016 neu eine Boeing 767 in München und bietet damit ein umfangreiches Langstreckenangebot aus Deutschlands Süden: Halifax (YHZ) in Kanada, Windhoek (WDH) in Namibia, Havanna (HAV) auf Kuba sowie Sansibar (ZNZ) in Tansania und Mombasa (MBA) in Kenia werden mit je einem Flug pro Woche als neue Ziele ab München angeflogen; Cancun (CUN) in Mexiko und Punta Cana (PUJ) in der Dominikanischen Republik, die bereits im Winter 2015/16 Teil des Condor Flugprogramms ab München sind, werden im Sommer 2016 weiter mit einem wöchentlichen Flug angeboten. Die Flüge sind ab morgen buchbar.

Boeing 767 wird ganzjährig in MUC stationiert

„Unser bisheriges Langstreckenprogramm aus München wurde so gut angenommen, dass wir mit einer Erweiterung im Sommer den nächsten Schritt gehen und nun ganzjährig eine Boeing 767 dort stationieren“, erklärt Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Condor Flugdienst GmbH. „Wir haben ein abwechslungsreiches Angebot für unsere Gäste in und um München zusammengestellt. Halifax liegt in Nova Scotia in Kanada und eröffnet neben den typischen Seen und Wäldern Kanadas mit seiner maritimen Atmosphäre eine völlig andere, aber ebenso faszinierende Welt wie die klassischen Urlaubsziele in Afrika: Namibia, Kenia oder Tansania. Traumstrände in der Karibik runden das Programm von Deutschlands beliebtestem Ferienflieger ab.“

Neues Potential für Ferienflüge erschlossen

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, begrüßt das verstärkte Engagement der Condor an Bayerns Tor zur Welt. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Reisenden nun ganzjährig die Möglichkeit haben, mit der Condor von München aus zu attraktiven Zielen in aller Welt zu starten. Die  Entscheidung der beliebten Ferienfluggesellschaft, ihr Programm in München zu erweitern, zeigt einmal mehr das enorme Potential, dass der Münchner Airport den Airlines auch und gerade im Langstreckenverkehr bietet.“

Weiterer Ausbau in der Wintersaison

Condor kehrte in der Wintersaison 2013/14 nach sechs Jahren erstmals wieder mit Langstreckenflügen nach München zurück. Seitdem wurde das Programm in der Wintersaison stetig ausgebaut. Seit Sommer 2014 wird mit Punta Cana in der Dominikanischen Republik auch im Sommerflugplan ein Langstreckenziel ab München angeboten. Im Winter 2015/16 hat Condor ab München insgesamt 10 wöchentliche Abflüge zu sieben Zielen im Programm: Mauritius, Holguin und Varadero in Kuba, Montego Bay in Jamaika, Puerto Plata und Punta Cana in der Dominikanischen Republik sowie Cancun in Mexiko.