Pfaffinger Umschau

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Month: Oktober, 2015

„Grand Ole Opry“ seit 90 Jahren auf Sendung

Die Grand Ole Opry in Nashville (c) Tennessee Tourism

Die Grand Ole Opry in Nashville (c) Tennessee Tourism

Am 28. November 1925 stellte der Moderator der Radiostation WSM aus Nashville, Tennessee,  den Country-Geiger Uncle Jimmy Thompson als ersten Act einer neuen Life-Show vor, The WSM Barn Dance. WSM stand für „We Shield Millions“ – „Wir schützen Millionen“ – und war der Slogan einer Versicherungsgesellschaft. Mit der „Scheunentanz“-Show wollte sie übers Radio ihre Policen unters Landvolk bringen. Der Plan ging auf. Zu der Sendung, schon 1927 zu Grand Ole Opry umbenannt, pilgern weiterhin Tausende, wenn sie freitags, samstags und dienstags auf Sendung geht. Auch WSM gibt es noch, weiterhin auf 650 Kilohertz – und die Opry läuft auch bei anderen Sendern und im US-Fernsehen.

Ein Format mit Format

Am Format hat sich kaum etwas geändert. Ein Ansager steht im Anzug auf der Bühne und sagt nicht nur die Musiker an, sondern verliest unglaublich altmodisch die Werbung. Nicht nur Country-Haudegen, die zu Mitgliedern der Grand Ole Opry geadelt worden sind, treten auf. Auch Newcomer haben ihre Chance.

An sechs Orten spielte die Grand Ole Opry in ihre langen Geschichte: die ersten sieben Jahre ab 1925 im Gebäude der National Life & Accident Insurance Company, 1934 bis 1943 auf drei unterschiedlichen Bühnen, bis 1974 im Ryman Auditorium – und seitdem in einem Neubau am Stadtrand. Kultstatus hat weiterhin das im Zentrum von Nashville gelegene Ryman Auditorium, die „Mutterkirche der Country Music“. Manche Opry-Konzerte finden immer noch dort statt, im Winter ab Dezember sogar so gut wie alle.

„Berühmteste Bühne des Landes“

Die Grand Ole Opry feiert ihren Geburtstag zwar nicht still, aber bescheiden mit einem regulären Samstagskonzert am 28. November im Ryman Auditorium. Angekündigt sind Tracy Lawrence, Restless Heart und Granger Smith. Wer dieses Konzert verpasst, muss sich nicht grämen. Die Opry garantiert auch für jede andere ihrer Shows dieselbe höchste Qualität und hat dieses Versprechen schon neun Jahrzehnte lang eingelöst.

Die Grand Ole Opry gilt als „die Heimat der amerikanischen Musik“ und „die berühmteste Bühne des Landes“. Zu ihren frühen Stars zählten auch Roy Acuff, Minnie Pearl, Ernest Tubb und Bill Monroe, gefolgt von noch lebenden Legenden wie Loretta Lynn, Dolly Parton und Bill Anderson. Längst ist die Country Music in den USA populärer und erfolgreicher als die Popmusik. Ehrensache auch für die Superstars, in der Opry aufzutreten – sei es nun Vince Gill, Martina McBride oder Carrie Underwood.

Hier schlägt das Herz der Country-Music

Nicht nur, dass die Opry die Country Music aus den Bergen von Tennessee in die Wohnzimmer der Nation brachte. Sie lockte auch unzählige Musiker nach Nashville. So konnte sich die Stadt zum Mittelpunkt der Musikindustrie in den USA entwickeln. Nashville wurde für die Musik so wichtig wie Hollywood für den Film. In den Honktytonk-Bars wie Tootsie’s Orchid Lounge oder Robert’s Western World hört man beste Live-Music. Die Country Music Hall of Fame & Museum zeigt die ganze Geschichte des Genre; im nahen Johnny Cash Museum geht es um den Musiker, der 1965 im Ryman Auditorium Scheinwerfer zerschlug und deshalb bei der Opry lange Hausverbot hatte.

Tickets gibt es völlig unkompliziert online auf www.opry.com. Neben einfachen Eintrittskarten werden auch solche mit Zutritt zur Backstage angeboten. Dort, hinter den Kulissen, trifft man durchaus auch Stars. Das Live-Erlebnis ist zwar unvergleichlich. Hineinhören lässt sich aber auch aus der Ferne übers Internet über dieselbe Adresse.

 

16 Jahre als Flugbeobachter bei Emirates – eine Zwischenbilanz

Emirates A 380-Premiere in MUC: Der Erste Offizier des Fluges, Mohammed Alkhayat, beim Entrollen der Bayern-Flagge kurz vor dem Andocken des Flugzeuges am Terminal. (C) Ulrich Pfaffenberger

Emirates A 380-Premiere in MUC: Der Erste Offizier des Fluges, Mohammed Alkhayat, beim Entrollen der Bayern-Flagge kurz vor dem Andocken des Flugzeuges am Terminal. (C) Ulrich Pfaffenberger

Ich erinnere mich noch an den Tag, als der erste A 310 von „Emirates“ in München landete. Ich war wegen eines anderen Termins am Flughafen, aber eine neue Gesellschaft, ein Flugzeug mit einer unbekannten Bemalung – das sticht immer ins Auge. „Was daraus wohl wird?“, dachte ich mir, eher von Skepsis als von großen Erwartungen gespeist. 16 Jahre ist das demnächst her. Aus dem einen A 310 sind zwei A 380 täglich geworden, nächsten Februar kommt ein dritter täglicher Dienst dazu, mit einer Boeing 777.

Start-up auf unbeirrbarem Kurs

Die Entwicklung, die ich seither bei dieser Airline aufmerksam beobachtet habe, hat meinen ganzen Respekt als Luftfahrt- und Wirtschaftsjournalist. Klug haben die Verantwortlichen das massive Wachstum des Luftverkehrs genutzt, vor allem auf den Strecken von und nach Asien, um sich einen nennenswerten Marktanteil zu sichern. Wenige Geschäftsstrategien von Start-ups der vergangenen drei Jahrzehnte (Emirates wird in diesen Tagen 30 Jahre alt) haben sich als so unbeirrbar und zielgerichtet erwiesen.

Freundliches Umfeld

Man kann sich nun trefflich darüber streiten, ob und in welchem Umfang Emirates von der Potenz, Freigiebigkeit und Langmut seiner Geldgeber profitiert hat. Der Begriff „Subvention“ wird in unterschiedlichen Kulturkreisen und Wirtschafsträumen unterschiedlich betrachtet und behandelt, umfasst mitunter auch Inhalte, die nicht direkt miteinander vergleichbar sind. Viel entscheidender für den Erfolg der Gesellschaft war aus meiner Sicht die Ordnungspolitik des Landes, in der sie zuhause ist. Ein fehlendes Nachtflugverbot zum Beispiel bedeutet, dass bei der Streckenplanung ein vermeintlicher Nachteil zum Vorteil wird: Denn das Umsteigen der Passagiere zur nächtlichen oder frühestmorgendlichen Stunde bedeutet eben eine Ankunft oder einen Abflug in Europa oder Asien zu fluggast-freundlichen, umlauf-optimierten und vorschriften-konformen Zeiten. Dazu kommen andere, für ein Unternehmen attraktive Standortfaktoren wie ein nicht vorhandenes Streikrisiko in der Belegschaft.

Logistische Höchstleistung

Auch der Mega-Airport „Dubai World Central“ (sic!), der in einigen Jahren vollständig in Betrieb gehen wird, kann entstehen, ohne das Anwohner Einspruch erheben oder Flächen knapp sind. Was den Respekt vor der logistischen Leistung nicht schmälern soll, die dort bald vollbracht wird: der zeitgleiche Umschlag von einigen Dutzend „5ooer-Paketen“ an Passagieren – raus aus dem A 380, rein in den A 380. Schon heute lässt Emirates zum Beispiel täglich vier der Großflugzeuge auf der Strecke nach Bangkok pendeln. Das verschaft der fliegenden Wirtschaft, egal ob als Person oder als Fracht, eine Flexibilität, die auch honoriert wird. Sprich: In weiten Teilen ihres Netzwerks braucht Emirates sich die Passagiere nicht mehr durch den billigsten Tarif zu erkaufen.

Hohes Selbstvertrauen

Welche Dynamik aus dieser Langfrist-Strategie entstanden ist, zeigt eine Mitteilung von Anfang September, als die Airline ihre 150. Boeing 777 und ihren 66. Airbus A 380 in Betrieb nahmen. Sie drückt auch ein Selbstvertrauen aus, das branchenweit einzigartig ist, weil die Sprache, in der ees formuliert ist, auf die Marketinggags eines Michael O’Leary von Ryanair verzichtet: „Emirates betreibt die weltweit größte Langstreckenflotte mit aktuell 238 Flugzeugen. Sie ist mit einem durchschnittlichen Alter von 6,5 Jahren zugleich eine der jüngsten Flotten in der Branche“, hieß es da. Der Vorstands- Vorsitzender Sir Tim Clark ergänzte: „Durch unser langjähriges Bekenntnis zu beiden Flugzeugprogrammen unterstützen wir Arbeitsplätze und Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Flugzeugbaus, besonders in den USA und in Europa. Wir werden auch künftig eng mit beiden Herstellern zusammenarbeiten, um die Messlatte für Flugbetriebeffizienz und Bordprodukt noch höher zu setzen.“

Genügt Größe allein?

Beide Flugzeugbauer sind sehr glücklich über den solventen und erfolgreichen Kunden, der solche Absichten artikuliert. Das gleiche gilt für zahlreiche Flughäfen rund um den Erdball, denen sich über den Emirates-Anschluss ganz neue Horizonte öffnen, auch viele aus der zweiten und dritten Reihe sind schon darunter: Pukhet, Bologna, Panama City.

Zu verfolgen, wie Emirates diese Strategie in den nächsten Jahren verfolgen und umsetzen wird – das ist eine lohnende Aufgabe. Zumal das Kriterium Größe allein noch kein Garant für Erfolg ist. Duschen und Suiten für die Erste Klasse oder ein betriebswirtschaftlich optimaler Flugplan  sind das eine, das Vertrauen und der Respekt der großen Masse an Passagieren das andere. Ich gespannt, wie es weitergeht.

 

Warum das Bargeld zu schützen ist

Seit vor einigen Monaten die Schweden angekündigt haben, künftig ganz auf Bargeld verzichten zu wollen, und der Wirtschaftsweise Peter Bofinger prompt ins gleiche Horn gestoßen hatte, dreht das Thema seine Runden durchs Internet. Der Gedanke an eine künftige Zeit ohne Bargeld, so steht es in und zwischen den Zeilen, ist vielen Menschen unheimlich. Wie bei vielen anderen liebgewordenen Traditionen auch, die im Zuge von Globalisierung, Europäisierung, Digitalisierung und Automatisierung schon von der Bildfläche verschwunden sind, wehren sich die potentiell Betroffenen mit Vehemenz.

Bargeldlos ist nicht kostenlos

Und sie haben Recht, dies zu tun. Allen voran sollte die Wirtschaft, insbesondere der Einzelhandel, sich dem Protest anschließen. Warum? Weil dieser Vorschlag den Giganten am Markt in die Hände spielt und den Kleinen und Spezialisierten an die Substanz gehen wird. Mag auch heute schon der eine oder andere darüber klagen, dass die Sicherung und der Transport von Bargeld zu hohe Kosten verursachen, so ist doch auch klar, dass bargeldlos auch nicht kostenlos sein wird. Schon heute stellen die Hausbanken jeden entsprechenden Posten in Rechnung.

Konzentration der Datenmacht

Viel kritischer ist jedoch ein anderer Aspekt zu sehen: Wer über die (Bezahl-)Daten verfügt, hat die Macht. Da sich dieses Datenvolumen auf wenige Dienstleister konzentrieren wird, bekommen diese einen beherrschenden Zugang zu Kundeninformationen – und die anderen müssen sich mit Brosamen begnügen oder kräftig für die Teilhabe am Wissen blechen.

Es geht aber auch um die Kultur im Umgang mit Geld. Denken Sie zunächst, wie ich, an den Spontankauf an der Eisdiele, die schnelle Fischsemmel auf dem Jahrmarkt oder den Schokoriegel aus dem Automaten am Bahnsteig? Nun ja, das ließe sich sicher irgendwie bargeld- und kontaktlos noch darstellen. Die Kassensysteme in den Bundesligastadien machen es ja schon vor, wie’s geht. Aber was ist mit dem Euro für den Bettler an der Straßenecke? Was mit der kleinen Opferkerze vor Maria Knotenlöserin? Mit der spontanen Belohnung für den rasenmähenden Neffen?

Kinder und Randgruppen mittellos?

Mal ganz abgesehen von Datenschutz und Datensicherheit sowie informationeller Selbstbestimmung: Die Abschaffung des Bargelds bedeutet einen massiven Eingriff in die Freiheit jedes einzelnen. Unmündige Kinder, die keine Bezahlkarten und dergleichen nutzen dürfen, wären buchstäblich mittellos, soziale Randgruppen ohne Kontoverbindung ebenfalls. Wollen wir das? Der Verdacht drängt sich auf, dass die letzte Verknüpfung des Begriffs „Sparen“ mit greifbaren Werten gekappt werden soll…

Bewusstsein für verfügbare Mittel schwindet

Zudem eine weitere Gefahr im Raum steht: Geld, das nicht sichtbar ist, wird abstrakt, eine Zahl auf dem Display. Das Bewusstsein für „es wird knapp“, das sich beim Blick in eine entleerte Geldbörse erwacht, wird schwinden. Wir brauchen nur einen Blick in die Schuldnerberatungen – und in die Zentralbanken und Börsensäle – zu werfen, um die wuchernden Folgen von verzocktem virtuellem Geld zu sehen.

Die Argumente gegen das Bargeld, die sich auf den Kampf gegen Schwarzarbeit, Geldwäsche und andere Straftaten berufen, mögen wohlfeil sein. Die Eliminierung von Münzen und Scheinen jedoch ist der falsche Weg, um diesen Kampf zu führen.

Hinweis: Dieser Kommentar ist ähnlich schon Ende Mai auf B4BSchwaben.de erschienen.

Gruselspaß beim Space Shuttle

Boo at the Zoo (c) Mehgan Murphy Smithsonian's National Zoo

Boo at the Zoo (c) Mehgan Murphy Smithsonian’s National Zoo

Halloween hat eine lange Tradition in den USA. Doch wer denkt, dass sich dies nur auf den 31. Oktober bezieht, der irrt. Der gesamte Monat Oktober lädt zu schaurig-schönen Veranstaltungen ein. Ein außergewöhnliches Halloween-Programm bietet die US-Hauptstadt Washington DC. Im Stadtviertel Dupont Circle finden sich jedes Jahr am Dienstag vor Halloween tausende Zuschauer ein, um sich für einige Stunden am bunten Spektakel des „High Heel Drag Queen Race“ zu erfreuen: Mehr als 100 Drag Queens schmeißen sich am 27. Oktober 2015 in Schale und treten in schillernden Outfits und auf hohen Absätzen im Wettlauf gegeneinander an. Ab 21 Uhr heizen sie die 17th Street zwischen P und S Street entlang. Aufgrund der vielen Besucher empfiehlt es sich, schon ab 18 Uhr einen geeigneten Platz zu suchen. Viele Bars und Restaurants entlang der Rennstrecke bieten spezielle Getränke und Speisen zu dem Event der Extraklasse an.

„Boo at the Zoo“ und „Night of Living Zoo“

Den Smithsonian National Zoological Park (auch kurz National Zoo genannt) können Groß und Klein zur Halloween-Zeit einmal ganz anders erleben. Vom 23. bis 25. Oktober 2015 öffnet der Zoo in Washington DC für Kinder von 17.30 bis 20.30 Uhr seine Türen. Ob im Vogelhaus, bei den Menschenaffen oder Elefanten – die Gehege sind dem Anlass entsprechend geschmückt, Tierpfleger stehen für Fragen zur Verfügung und an 40 verschiedenen Stationen heißt es auch hier „Süßes sonst gibt’s Saures“. Ein Ticket für „Boo at the Zoo“ kostet 30 US-Dollar pro Person (ab zwei Jahren). Die Einnahmen kommen dem „Science and Animal Care Program“ des Zoos zu Gute.

Ausschließlich für Erwachsene ist die jährliche Halloween-Party „Night of Living Zoo“ im National Zoo: Von 18.30 bis 22 Uhr dreht sich dort am 30. Oktober 2015 alles um verblüffende Performances. Feuerschlucker, Zauberer und Wahrsager sind nur einige Highlights des nächtlichen Spektakels. Tickets gibt es online für 30 US-Dollar pro Person (Mindestalter 21 Jahre).

„Air & Scare“ im Steven F. Udvar-Hazy Center in Virginia

Direkt am Flughafen Washington Dulles International Airport und nur 45 Minuten von Washington DC entfernt, befindet sich das National Air and Space Museum Steven F. Udvar-Hazy Center in Chantilly/Virginia. In den zwei riesigen Hangars, in denen sich unter anderem eine Lockheed SR-71 Blackbird, eine Concorde und das Space Shuttle Discovery befinden, lautet das Motto am 24. Oktober 2015 von 14 bis 19 Uhr „Air & Scare“. Gruselige Bastelaktionen, geheimnisvolle Wissenschaftsexperimente und vieles mehr erwarten die ganze Familie in dieser beeindruckenden Location. Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen zu Washington DC und den angrenzenden Bundesstaaten Virginia und Maryland, auch als Hauptstadtregion der USA (Capital Region USA) bezeichnet, gibt es unter www.capitalregionusa.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/CapitalRegionUSADeutschland.

 

 

In Dallas liegt der Herbst in der Luft

Auch wenn es in Dallas zu dieser Jahreszeit deutlich wärmer ist, als hierzulande, hält der Herbst auch in The Big D Einzug. Mit unzähligen Veranstaltungen, wie das bekannte Volksfest State Fair of Texas oder neuen Ausstellungen im Dallas Arts District, heißen die Bewohner und Besucher der Stadt den Herbst willkommen.

 Seit 1886 lockt die State Fair of Texas etliche Besucher aus Dallas, Texas und der Welt an und ist bereits zu einer alljährlichen Tradition des gesamten Lone Star States geworden. Der Jahrmarkt ist ganze 24 Tage lang geöffnet und gehört damit zur am längsten andauernden Volksfest in den USA. Dazu gehören natürlich aufregende Fahrgeschäfte, ein Streichelzoo, Schweine-Wettrennen, leckeres Essen, Kinderprogramm und vieles mehr. Direkt im Fair Park gelegen ist das beliebte Volksfest vom 25. September bis zum 18. Oktober geöffnet und trägt das Motto „Passport to Texas“. Wie jedes Jahr ist natürlich auch in 2015 das Maskottchen und Symbol der Jahrmarkt Big Tex anwesend und dient als einmaliges Foto- und Selfiemotiv.

Große Kunst von Jackson Pollock

Am 20. November eröffnet im Dallas Museum of Art etwas, das von Experten als eine „once-in-a-lifetime“-Ausstellung bezeichnet wird. Diese beinhaltet die größte Sammlung an sogenannten „Black Paintings“ des bekannten amerikanischen Malers Jackson Pollock. Die Ausstellung zeigt bisher unveröffentlichte und teilweise vermisst geglaubte Werke des Künstlers, der sich vor allem durch seinen abstrakten Impressionismus und der Einführung des „Action Painting“ einen Namen machte. Jackson Pollock: Black Spot gibt neue Einblicke in das Leben und Schaffen des Malers und wird bis zum 20. März 2016 geöffnet sein.

Besuch aus Spanien

Auch das Meadows Museum veranstaltet im Rahmen seines 50. Jubiläums eine Ausstellung mit über 130 Werken aus der privaten Kollektion der spanischen Aristokraten Familie Alba. Aus den Familienpalästen in Madrid, Sevilla und Salamanca sind bei Treasures from the House of Alba: 500 Years of Art and Collecting vom 11. September 2015 bis zum 3. Januar 2016 Gemälde von Van Gogh, Goya, Rembrandt, Renoir und vielen weiteren Künstlern zu bestaunen.

Das Perot Museum of Science schließt sich ebenfalls mit einer Vorführung der besonderen Art an: Creatures of Light: Nature´s Bioluminescence. Ab dem 31. Oktober können Besucher hier die erstaunliche Welt der Pflanzen und Tiere erkunden – das Besondere: Die Ausstellung beschäftigt sich ausschließlich mit Lebewesen, die in der Dunkelheit leuchten! Ein absolutes Highlight für alle Naturliebhaber!

Ein Meer von Kürbissen schmückt den Botanischen Garten

Mit dem Wechsel der Jahreszeit steht auch ein weiterer Höhepunkt im Dallas Arboretum and Botanical Garden bevor: Autumn at the Arboretum. Geschmückt mit mehr als 75.000 Kürbissen sowie Kürbisgewächsen und dieses Jahr in der Kulisse einer alten texanischen Stadt eingebettet, begeistert das „Pumpkin Village“ mit seinem Farbenspiel ganz sicher nicht nur die kleinen Besucher. Fodor´s Travel wählte das Event zu „America´s Best Pumpkin Festival“ – und das zu Recht. Den Herbst im Arboretum zu begrüßen wird sicherlich vielen Besuchern noch lange im Gedächtnis bleiben.