Pfaffinger Umschau

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Month: Dezember, 2016

Lufthansa landet den A350 in München

Der Lufthansa Airbus A350 D-AIXA landet erstmals in München. (c) Ulrich Pfaffenberger

Der Lufthansa Airbus A350 D-AIXA landet erstmals in München. (c) Ulrich Pfaffenberger

Die übliche Dusche durch die Flughafen-Feuerwehr, die jedem Premieren-Flug in München zuteil wird, musste diesmal entfallen: Zu kalt waren die Außentemperaturen an diesem 21. Dezember 2016, nachmittags um halb fünf, als der aus Toulouse kommende A350-900 der Deutschen Lufthansa auf der Südbahn von MUC aufsetzte. Es ist der erste von insgesamt zehn Zweistrahlern dieses Typs, den der Kranich an seinem zweitgrößten Drehkreuz stationieren wird. Im Gegenzug werden die in die Jahre gekommenen Langstrecken-Flugzeuge vom Typ A340 in den Ruhestand verabschiedet. Sie können wirtschaftlich mit dem Hightech-Jet der nächsten Generation nicht mehr konkurrieren.

Dass die Ankunft der D-AIXA dennoch in würdigem Rahmen verlief, war einerseits den reichlich ausgeschenkten Heißgetränken zu verdanken, die das wartende Empfangsdefilee aus Medien, Flughafenmitarbeitern und Lufthanseaten trotz zapfenkalter Vorfeldatmosphäre halbwegs auf Betriebstemperatur hielt. Andererseits sorgte das mitfliegende Lufthansa-Christkind, die Lufthanseatin Anja Oskoui, für Herzerwärmendes: Im Namen der Lufthansa Mitarbeiterorganisation help alliance übergab sie einen Scheck über 10.000 Euro an ein Münchner Waisenhaus. Seit über 17 Jahren engagiert sich die Mitarbeiterinitiative hdafür, dass mehr Menschen auf unserem Planeten selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten. Die Bilanz des von 13 Lufthanseaten gegründeten Vereins: Mehr als 140 erfolgreich unterstützte Hilfsprojekte, mehr als zehn Millionen Euro Spenden – zudem Soforthilfe bei diversen Naturkatastrophen.

Auf B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN habe ich einen ausführlichen Artikel darüber veröffentlicht.

Aspen schmückt sich mit kunstvollen Ski-Pässen

Kunst von Laura Owens ziert die diesjährigen Skipässe in Aspen. © Laura Owens/Aspen Skiing Company

Kunst von Laura Owens ziert die diesjährigen Skipässe in Aspen. © Laura Owens/Aspen Skiing Company

Seit mittlerweile elf Jahren sorgen das renommierte Aspen Art Museum (AAM) und die Aspen Skiing Company (ASC) im Rahmen ihrer Kooperation „Art in Unexpected Places“ für außergewöhnliche, von ausgewählten Künstlern designte Lifttickets. In der Wintersaison 2016/17 stehen elf verschiedene Motive der in LA lebenden zeitgenössischen Künstlerin Laura Owens zur Auswahl.

Bekannt ist Laura Owens für Gemälde, auf denen häufig bekannte Motive auftauchen, sowie handgefertigte Bücher in limitierter Auflage. Typisch für ihr Schaffen sind bunte, wie Regen vom Himmel fallende Zitronen, die an Pop-Art-Siebdrucke und Illustrationen der Siebzigerjahre erinnern. Die Motive für die Aspen-Snowmass-Lifttickets lehnen sich an eine in 2015 angefertigte Buchreihe mit ausgewählten Bildern und Texten aus Spam-Mails an. Owens hebt in ihren Werken die Trennung von figürlicher Kunst und Abstraktion auf. Dabei greift sie auf diverse kunsthistorische Quellen zurück, von der chinesischen Landschaftsmalerei und europäischen Meistern wie Toulouse-Lautrec bis hin zu Farbfeldmalerei und Pop Art, und versieht Schablonen- oder Siebdruck-Motive von Hand mit eigenen Elementen.

Prominente Namen haben sich verewigt

Unter den Namen, die sich seit 2005 künstlerisch auf den Lifttickets von Aspen Snowmass verewigt haben, befinden sich internationale Größen wie Yutaka Sone, Peter Doig, Karen Kilimnik, Jim Hodges, Carla Klein, Mamma Andersson, Mark Grotjahn, David Shrigley, Mark Bradford, Anne Collier und zuletzt Takashi Murakami. Neben den Lifttickets entstammen der Zusammenarbeit von ASC und AAM auch einige Kunst-am-Berg-Objekte von Sone und Grotjahn, Patterson Beckwith, Teresita Fernández, Dave Muller, den Turner-Preisträgern Susan Philipsz und Mark Wallinger sowie Lars Ø. Ramberg und Jennifer West. Foto-Installationen des Südtirolers Walter Niedermayr stehen in verschiedenen Einrichtungen der Aspen Skiing Company und in der Niederlassung von Colorado Ski Country USA in Denver zur Schau.

Spektakuläres fürs Auge

Die aus dem Jahr 2015 stammende standortspezifische Installation „Resonant Tides” der New Yorker Künstlerin Shinque Smith kann auch in diesem Winter am Restaurant Elk Camp in Snowmass besichtigt werden. Smith bedient sich in ihren Werken diverser visueller Elemente, von Graffiti und japanischer Kalligrafie über Mode und Tanz bis hin zu abstraktem Expressionismus. Dabei greift sie kulturelle und soziale Themen auf, in denen es um Produktion, Konsum, Überfluss und Verschwendung geht. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Beziehung zu ausrangierten oder aber als besonders wertvoll erachteten Gegenständen und den mit ihnen verknüpften Werten. Ein weiteres Thema, das bei Smith immer wieder auftaucht, ist das Gefühl von Zugehörigkeit.

Die Abfahrten von Aspen zu genießen, ist ebenfalls eine Konst. © Sasha Juliard

Die Abfahrten von Aspen zu genießen, ist ebenfalls eine Konst. © Sasha Juliard

Rückblick in gedruckter Form

Einen historischen Abriss der preisgekrönten Initiative von 2012 bis 2016 bietet das Buch „Art in Unexpected Places II”. Darin wird beschrieben, wie sich das Projekt entwickelt und Aspen Snowmass sich damit zunehmend als einzigartige Destination profiliert hat – mit einem ebenso breiten sportlichen wie kulturellen Angebot. Kommentare von Künstlern, Interviews, Essays und Gespräche der bekannten Philanthropin und Kunstsammlerin Paula Crown mit dem Künstler David Muller, dem Vorsitzenden und CEO der ASC Mike Kaplan, der Museumsdirektorin Heidi Zuckermann und der Olympia-Snowboarderin Gretchen Bleiler. Die ersten sechs Jahre, von 2005 bis 2011, lässt der Vorgängerband, Art in Unexpected Places, Revue passieren.

Aspen Art Museum schätzt die Innovation

Das Aspen Art Museum (AAM) präsentiert die neuesten, wichtigsten Entwicklungen internationaler moderner Kunst. Innovative Ausstellungen, Bildungsprogramme und öffentliche Angebote sowie Community-Events sollen aktiv Denkanstöße geben zu Themen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Shinique Smiths’ Ausstellung am Elk Camp wurde vom Aspen Art Museum und der Aspen Skiing Company in Auftrag gegeben. Ausstellungen des AAM ermöglicht der Marx Exhibition Fund. Weiterhin erhält das Museum Unterstützung durch den Toby Devan Lewis Visiting Artist Fund. Ausstellungslesungen sind Teil der Questrom Lecture Series und Bildungsangebote sponsert der Questrom Education Fund.

Celine, Britney & Co. setzen 2017 in Vegas AKzente

Las Vegas ist als „Entertainment Capitol of the World“ bekannt. Zahlreiche Stars, Kabarettisten, Magier, Tänzer und Akrobaten sind hier Zuhause. So haben auch Berühmtheiten wie Celine Dion, Britney Spears, Mariah Carry, Jennifer Lopez oder Lionel Richie permanente Shows in der Glitzermetropole. Mit den Backstreet Boys kommen 2017 weitere Superstars in die Stadt. Vor allem durch die kleinen Theater fühlt man sich den Stars häufig ganz nah.

Celine Dion, Backstreet Boys, Britney Spears und Mariah Carey stehen 2017 in Las Vegas auf der Show-Bühne. (c) LVCVA

Celine Dion, Backstreet Boys, Britney Spears und Mariah Carey stehen 2017 in Las Vegas auf der Show-Bühne. (c) LVCVA

Nach vielen Gerüchten ist es endlich offiziell – die Backstreet Boys kommen nach Las Vegas. Mit 130 Millionen verkauften Alben weltweit sind sie wohl die bekannteste Boy-Band aller Zeiten. Die erste Show von „Backstreet Boys: Larger Than Life“ wird am 1. März 2017 im Theater The AXIS at Planet Hollywood Resort & Casino sein. Diese Show wurde exklusiv für Las Vegas produziert und umfasst die Top Nummer 1 Hits der Band. Nick Carter, Howie Dorough, Brian Littrell, AJ McLean und Kevin Richardson werden dann im März und Juni weitere Konzerte geben

Britney Spears gehört schon zu den „alten Hasen“ in der Glitzermetropole. Mit der Show „Piece of Me“ tritt sie bereits seit 2013 im The Axis at Planet Hollywood Resort & Casino auf und war dort die erste Künstlerin mit einer permanenten Show. Seitdem haben über 500.000 Personen ihr Konzert in Las Vegas gesehen. Nun hat sie von März bis Mai 2017 weitere 18 Auftritte angekündigt. Selbst für Gäste, die das Konzert schon mal gesehen haben lohnt sich ein erneuter Besuch. Im Februar wurde die Show überarbeitet und begeistert die Zuschauer mit neuen Songs sowie neuen verführerischen Kostümen und Choreographien.

Passend zum 50. Geburtstag des Caesars Palace feierte Celine Dion im Oktober 2016 ihr Jubiläum mit dem 1.000 Auftritt. Die Musik-Ikone ist schon seit 2003 im The Colosseum des Caesars Palace zuhause. Wegen der großen Nachfrage hat sie von April bis Juni 2017 weitere 24 Auftritte angekündigt. Die verbesserte Show verbindet Celines größten Hits mit zeitlosen Klassikern von Stars wie Elvis, den Bee Gees, Queen und Prince und wird von einem vollen Orchester und einer Band begleitet.

Mit über 220 Millionen verkauften Alben zählt Mariah Carey zu den erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Ihre Show „#1 TO INFINITY“ mit jeder Menge Glanz und Glamour passt zudem perfekt zu Las Vegas. Nach zwei Jahren wird sie nun die Stadt verlassen. In insgesamt neun Abschluss-Konzerten wird sie ihre 18 Nummer 1 Hits nächstes Jahr zum Besten geben. Wer die Grand Dame noch ein letztes Mal live in Las Vegas erleben möchte, sollte sich für ihren letzten Auftritt im The Colosseum des Caesars Palace am 13. Mai 2017 Tickets besorgen.