Pfaffinger Umschau

upf schaut hin, hört zu und schreibt's auf

Category: Allgemein

Die wahre Billigfliegerei

Die Ära des Aribus A340 nähert sich, früher als zu seiner Inbetriebnahme erwartet, allmählich ihrem Ende. Da schaut man schon mal ins Archiv, wie das damals war, anno 1993. Und was fällt mir in die Hände, versteckt zwischen immer noch ansprechenden Broschüren über den neuen Flieger? Ein sechsseitiger Leporello, überschrieben „Mit Lufthansa nach USA: Weniger hat Ihre Urlaubskasse nicht verdient.“ Die Rede soll nun nicht von den vollmundig bepriesenen Zielen und Packages sein, die den werten Lesern ans Herz gelegt wurden. Die Rede sei von den aufgerufenen Preisen, „Direkt und preiswert: die Lufthansa Holiday Special-Tarife“ für die Wintersaison 1993/94″.

Dieser Scan zeigt (Obacht, bitte: Preise in DM!), was die Airline den Passagieren zumuten wollte, „damit in der Reisekasse nicht schon bei Ankunft Ebbe ist“:

Flugtarife 1993 und 1994 nach Nordamerika. Quelle: Lufthansa Prospekt

Flugtarife 1993 und 1994 nach Nordamerika. Quelle: Lufthansa Prospekt

Es lohnt sich nun, nicht nur diese Ticketpreise in Euro umzurechnen. Es lohnt sich auch, mit einem Inflationsrechner zu ermitteln, a) wie hoch ein damals aufgerufener Preis heute sein müsste, um die aufgelaufene Kostensteigerung auszugleichen, und b) welcher Kaufkraft heute diese Preise entsprächen, wären sie auf damaligem Niveau geblieben.

Das führt zur Erkenntnis, dass „Low Cost Carrier“ eine relative Bezeichnung ist – denn offenbar liefert die ganze Branche heute zu weiter schrumpfenden Preisen.

Die 999 DM-Tickets nach Atlanta, New York oder Toronto aus Winter und Frühjahr 1993/94 müssten heute rund 710 Euro kosten, wären ihre Verkäufer die Inflation von kumulierten rund 39 Prozent mitgegangen. Oder, anders betrachtet: Aus den (umgerechnet) 510 Euro Kaufpreis von einst sind 366 Euro heute geworden – ein Kaufkraftverlust von ungefähr 28 Prozent.

Ein Blick in die aktuelle Preisstruktur auf dem Nordamerika-Markt zeigt, wohin die Preisentwicklung tatsächlich geführt hat.

Geschützt: Kräutersuche ist kein Hexenwerk

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Digitale Geschäftsreisende im Zwiespalt der Gefühle

Fragt man Geschäftsreisende, wie sich das Reisen durch die Nutzung von Smartphones und Apps verändert hat, überwiegen die Vorteile: 86 Prozent sind sich beispielsweise einig, dass sie dadurch unterwegs besser und schneller informiert sind. Doch die neuen Technologien lösen nicht nur Begeisterung aus: So machen sich 55 Prozent der Geschäftsreisenden Sorgen um die Sicherheit ihrer Daten, 44 Prozent fühlen sich durch die ständige Erreichbarkeit gestresst. Das sind Ergebnisse der Studie „Chefsache Business Travel 2015“ von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

79 Prozent der Geschäftsreisen nennen als Vorteil der Digitalisierung, dass sie sich mit Hilfe mobiler Geräte vor Ort besser orientieren können. 75 Prozent profitieren nach eigenen Angaben davon, alle Reiseinformationen ständig griffbereit zu haben. Dass das Reisen dank Smartphones und Apps komfortabler geworden ist, finden 73 Prozent. 68 Prozent stimmen zu, dass sie dadurch schneller auf unvorhergesehene Änderungen im Reiseplan, etwa durch Ausfälle von Flügen oder Bahnverbindungen, reagieren können.

Schattenseite Datenschutz und Datensicherheit

Auch wenn jeweils eine klare Mehrheit die genannten Vorteile der Digitalisierung schätzt, erkennen viele Geschäftsreisende auch Schattenseiten. Mehr als jeder zweite hegt größere Zweifel, ob seine vertraulichen Daten auf dem Tablet oder Smartphone auch sicher sind. 44 Prozent setzt das Bewusstsein, permanent erreichbar zu sein, unter zusätzlichen Stress. Bei 40 Prozent löst die moderne Technologie sogar das Gefühl aus, auf Reisen überwacht zu werden.

„Die Zukunft ist digital und mobil. Die Technologien sind zu hilfreich und praktisch, um auf sie zu verzichten“, sagt DRV-Präsident Norbert Fiebig.  „Für Unternehmen besteht eine große Herausforderung darin, mit den digitalen Angeboten im Endverbrauchermarkt mitzuhalten – denn was der Geschäftsreisende privat nutzt, wünscht er sich auch beruflich“, ergänzt Stefan Vorndran, Vorsitzender des Ausschusses Business Travel im DRV.

Digitale Reisebegleiter als Gabe der Firma

Unternehmen tragen zu einem reibungslosen Ablauf von Geschäftsreisen bei, wenn sie ihren Mitarbeitern Smartphones oder Tablets zur Verfügung stellen, die das Reisen in vielerlei Hinsicht vereinfachen. Zur Nutzung von Mobilgeräten und Apps sollten sie allerdings in ihren Reiserichtlinien klare Vorgaben machen, um Wildwuchs zu verhindern und die Sicherheit von Unternehmens- und Kundendaten nicht zu gefährden. Professionelle Geschäftsreisebüros beraten bei der Erstellung solcher Richtlinien und helfen Unternehmen dabei, eventuell vorhandene Berührungsängste der Mitarbeiter mit digitalen Services abzubauen. Beispielsweise empfehlen die Experten Apps, die Geschäftsreisende bedenkenlos herunterladen und nutzen können.

Stars an Fäden treffen Stars aus dem Handwerk

Ausstellung "Wer will Fleißige Handwerker sehn" Handwerk im Puppenspiel Marionetten Sonderausstellung Die Kiste Das Augsburger Puppentheatermuseum Handwerk Handwerker Handwerksberufe hier Baugerwerke von links Ulrich Wagner, Klaus Marschall Hans-Peter Rauch und Maier Foto: Fred Schöllhorn
Ausstellung „Wer will Fleißige Handwerker sehn“ Handwerk im Puppenspiel Marionetten Sonderausstellung Die Kiste Das Augsburger Puppentheatermuseum Handwerk Handwerker Handwerksberufe hier Baugerwerke von links Ulrich Wagner, Klaus Marschall Hans-Peter Rauch und Maier Foto: Fred Schöllhorn/HWK Augsburg

Jim Knopf, das Urmele und der Kasperl – die Stars an Fäden der weltberühmten Augsburger Puppenkiste lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen, sie sind für viele Erwachsene eine liebenswerte Erinnerung an die eigene Kindheit. Nun hat das Augsburger Puppentheatermuseum „Die Kiste“ eine Sonderausstellung mit dem Titel „Wer will fleißige Handwerker seh’n ….“ eröffnet. Dafür hat die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) die Schirmherrschaft übernommen. „Wir sind mit unserem schwäbischen Handwerkermuseum nicht nur direkte Nachbarn der Augsburger Puppenkiste, sondern gerade beim Thema Handwerk der ideale Ansprechpartner,“ sagte Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben. „Wir haben daher sehr gerne interessante alte Werkzeuge aus unserem Museum für die Ausstellung ausgeliehen und gleichzeitig den Kontakt zu Innungen und Handwerksunternehmen hergestellt, damit aktuelles und traditionelles Handwerk in der Sonderausstellung gut verknüpft werden konnten.“ Das Puppentheatermuseum geht zum ersten Mal eine Kooperation in dieser Form ein.

Rauch zeigte sich begeistert von der interessanten Umsetzung des Themas. „In vielen Theaterstücken der Augsburger Puppenkiste ist auch ‚Handwerk drin‘ und wir sind begeistert von der außergewöhnlichen Inszenierung“, freute er sich. So ist zum Beispiel ein Haus im Querschnitt dargestellt, in dem der Hausbau zu sehen ist und viele Bau- und Ausbauhandwerke beinhaltet sind. Moderne, großflächige Bildmotive dienen als Hintergrund der Ausstellungs-„kisten“ und sind so eine charmante Imagewerbung für das Handwerk und die Handwerkskammer für Schwaben. „Ich habe daher gerne die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen und wir begrüßen es sehr, dass gerade die jugendlichen Besucher vom Kindergartenkind bis zum Schulabsolventen, mit dem Handwerk in Berührung kommen.“

Begleitet wird die Ausstellung durch ein attraktives Aktions- und Workshop-Programm für Kinder und Erwachsene. So steht beispielsweise Korbflechten auf dem Programm. Hier können die Teilnehmer unter der sachkundigen Anleitung von Korbmachermeisterin Anja van Kampen selbst einen Korb flechten. Wie Hüte gemacht werden, zeigt Modistenmeisterin Doris Limmer, und wie Kleidung früher und heute genäht wird, erläutert Schneidermeisterin Uschi Rothgang. Friseurmeister Nikolaus Summerer führt ein in die Arbeitswelt des Friseurs und Maler- und Lackierermeister Stefan Ehle präsentiert ganz unterschiedliche Mal- und Dekortechniken. Die vielseitige Arbeit des Müllers, ohne den wir kein Brot backen könnten, erklärt Müllermeister Erich Göggerle und Jörg Aumann, Orthopädieschuhmachermeister zeigt, was alles getan wird, um fit auf den Beinen zu bleiben. Und auch Goldschmiedemeisterin Ulrike Petrak-Schmied lässt sich bei der Herstellung von Schmuck über die Schulter schauen.

Aus ihrer Arbeit haben die Cowboys einen Sport gemacht

Rodeoreiten in Utah (c) Barry Glazier_Utah Office of Tourism

Rodeoreiten in Utah (c) Barry Glazier_Utah Office of Tourism

Ein nettes Zubrot, wenn man aus der harten täglichen Arbeit ein attraktives Angebot fürs begeisterungsfähige Publikum machen kann: Schon seit 1936 bestreiten professionelle Cowboys in Nordamerika ihren Lebensunterhaöt durch Rodeo-Reiten unter dem Dach der Professional Rodeo Cowboys Association. Am Memorial Day Wochenende vom 27. bis 30. Mai 2016 haben die Wettkämpfe auch wieder in Utah begonnen, mit erstem Stopp in der kleinstädtischen Metropole Eagle Mountain. Bis zum 17. September werden in Utah nun fortwährend PRCA-Rodeos mit verschiedenen ausgetragen.

Von Clowns, Livemusik und Stier-Wrestling

Vom 2. bis zum 4. Juni kann auf dem Canyonlands PRCA Rodeo in Moab unter anderem das kürzeste Wrestling der Welt bestaunt werden – in einer Rekordzeit von 2,4 Sekunden ringen die sogenannten bulldogger mit Technik und Manneskraft gegen die raue Gewalt eines ausgewachsenen Bullen an. Von einem Pferd springend bringen sie diese dabei zu Boden. Ein Abstecher auf das Canyonlands Rodeo bietet sich besonders bei einem Besuch des angrenzenden Arches Nationalpark an. Sandsteinbögen wie der Delicate Arch in leuchtenden Rot- und Brauntönen verzaubern die Gegend in ein authentisches Wildwest Erlebnis.

Die weltbesten Rodeo Champions

In Cedar City treffen sich nur die Besten der Besten. Am 10. und 11. Juni findet in der Kleinstadt die Cedar City PRCA Championship statt. Nervenkitzel pur versprechen Sportarten wie bull riding – der einhändige Balanceakt auf einem Rind – oderdassogenannte barrel racing, bei dem der Gewinner am schnellsten im Slalom um Fässer reitet. Die mitunter traditionellste Cowboysportart des Wilden Westens kennt man als saddlebronc. Hinter dem Namen verbirgt sichdie Kunst, sich im Sattel eines ausschlagendenWildpferdes zu halten. Unweit des Rodeoevents befindet sich das Cedar Breaks National Monument. In 3.000 MeternHöhe hat sich durch Erosion und Sedimentation in Millionen von Jahren ein gigantisches Amphitheater auf dem Colorado Plateau herausgebildet.

Cowboys in einem Land vor unserer Zeit

Selbst für Familienväter kann sich während des Urlaubs der Traum vom knallharten Cowboyrodeo verwirklichen: Vom 7. bis zum 9. Juli  findet in Utahs auserkorener Dinosaurier Stadt Vernal, das dreitägige Dinosaur Roundup Rodeo statt. Während sich die Jüngsten im Dinosaur National Monument vergnügen, kommen Erwachsene durch das vielfältige Angebot an Shows und Events auf ihre Kosten. Außerdem verspricht ein Special – Rodeo für Kinder mit Behinderung jede Menge Spaß und Abwechslung. Die Heranwachsenden lernen hier Lassowerfen oder versuchen sich im vereinfachten rodeo riding sowie bull riding.

Rodeo-Reiten im Wilden Westen

Die Spuren des echten Rodeos reichen bis in das Jahr 1869 zurück, in den US-Bundesstaat Colorado. Benachbarte Ranches versuchten, sich ihr Können aus dem täglichen Cowboy-Alltag gegenseitig zu beweisen. Bis heute bezwingen waschechte Cowboys wilde Pferde und Bullen in Wettkämpfen- die Sieger erwartet ein Preisgeld sowie Ruhm und Ehre. Der Verbund der PRCA bietet auf seinen Events höchste Qualitätsstandards und hat sich über die Jahre hinweg zu einem gerngesehenen Gastgeber für Gesellschaftsevents etabliert. Auch in Utah finden dieses Jahr wieder Wettkämpfe statt. Kindheitsträume können für Jedermann wahr werden – am Besten kombiniert man eines der vielen Spektakel auch gleich mit einer Tour durch Utahs raue Natur.

Der „Klosterhof“ will’s vorher wissen

Das Premium Hotel & Health Resort Klosterhof (c) Klosterhof

Das Premium Hotel & Health Resort Klosterhof öffnet am 1. Juli 2016 in Bayerisch Gmain (c) Klosterhof

Dass sich Hotels im Anschluss an einen Aufenthalt danach erkundigen, wie’s einem gefallen hat – das ist für Reisende inzwischen ein vertrautes Ritual. Dass sich ein Hotel aber vor dem Besuch schon erkundigt, wonach einem der Sinn steht – das ist doch eher selten. Eine entsprechende Einladung hat mir dieser Tage der „Klosterhof“ zukommen lassen, der im Juli in Bayerisch Gmain eröffnen will. Auf der Website www.eineperfektezeit.de haben die beiden Eigentümer, Henrike und Andreas Färber, eine Umfrage bereitgestellt, über die Hotelbegeisterte ihre Ideen bewerten und eigene Anregungen mit den Hoteliers teilen können. Ich habe die Umfrage selbst schon absolviert und bin mal gespannt, welche Vorschläge im künftigen „Premium Hotel & Health Resort“ ankommen. Zum Beispiel die Geschichte mit dem Check-in auf dem Zimmer… Dass mit der Teilnahme die Chance auf einige verlockende Gewinne verbunden ist, wird dabei zur Nebensache. Einfach mal selbst ausprobieren.

Viel Pulver auch mit wenig „Pulver“

Spektakuläre Abfahrten im Snowbird Ski & Summer Resort (c) Garrett Grove / Visit Salt Lake

Spektakuläre Abfahrten im Snowbird Ski & Summer Resort (c) Garrett Grove / Visit Salt Lake

Trockener Pulverschnee in Amerikas Norden muss nicht teuer sein. Gerade im Winter und Frühjahr sind die Flugverbindungen zum Salt Lake City International Airport (SLC) in Utah besonders erschwinglich. Übernachten können Wintersportfreunde in einem von 120 Hotels direkt in der Hauptstadt, die nicht umsonst den Beinamen Ski City trägt: Vier Skigebiete mit legendärer Schneequalität sind in nur wenigen Minuten von Salt Lake City aus erreichbar. Spezielle Skipass-Angebote sorgen dabei für volle Geldbeutel und ausgelassenes Pistenvergnügen.

Preiswerte Fortbewegung

Die Anreise ist haüfig der Hauptkostenpunkt eines Skiurlaubs in den USA – nicht so in Utah. Die Flüge während der Skisaison sind im Vergleich zu anderen Ski-Fernreisezielen in den USA besonders günstig. Einmal in Salt Lake City angekommen, sind 4 Skigebiete nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt – 10 Skigebiete sind sogar in unter einer Stunde vom SLC International Airport aus erreichbar. Durch die Nähe zur Stadt ist man auch in der Fortbewegung flexibel. Die günstigste Option ist der öffentliche Nahverkehr. Mit Schienenbahn (UTA TRAX) und Skibus (UTA ski bus) gelangt man etwa von der Innenstadt Salt Lake Citys extrem preiswert und schnell zu den Skiresorts Snowbird, Alta, Solitude und Brighton.

Skifahren in Salt Lake City. © Sean Buckley/Visit Salt Lake

Skifahren in Salt Lake City. © Sean Buckley/Visit Salt Lake

Hotels & Bars für jedes Portemonnaie

Die große Hotelauswahl macht in Salt Lake City den Unterschied. Hier ist man nicht von den – meist gehobenen – Preisen der Lodges auf der Piste abhängig, man kann aus über 120 Hotels wählen. Zwischen einfachem Bed and Breakfast und luxuriösem Designhotel gibt es freie Wahl für jedes Urlaubsbudget. Rund 1700 Restaurants bedienen nicht nur alle Geschmäcker und Preisklassen, sondern sorgen dabei auch wahlweise für einen gemütlichen Tagesabschluss oder eine gute Grundlage für den weiteren Verlauf des Abends. Nachtschwärmer kommen in 140 Bars auf Ihre Kosten.

Das Pass-t: In Utah schon beim Skipass sparen

Wer einen Pass und ein Übernachtungspaket für Skifahrer oder Snowboarder für einen Zeitraum von drei bis zehn Tagen kombiniert, spart mit dem Ski City Super Pass bei vollkommener Flexibilität: Besitzer des Ski City Super Passes können täglich aus den Resorts Alta, Brighton, Snowbird und Solitude wählen, der Transport zu den Resorts ist inklusive und Leihgebühren für die Skiausrüstung ermäßigt.

Mein erster Schritt zum „Filmproduzent“

"Der gestiefelte Kater", wie ich ihn aus der Augsburger Puppenkiste kenne. (c) Regio Augsburg Tourismus

„Der gestiefelte Kater“, wie ich ihn aus der Augsburger Puppenkiste kenne. (c) Regio Augsburg Tourismus

Über einen Hinweis auf Facebook wurde ich heute aufmerksam auf ein Filmprojekt. Die junge Regisseurin Eva Merz möchte einen Film drehen, der sich mit Walter Oehmichen und dem Aufbau der „Augsburger Puppenkiste“ nach dem Zweiten Weltkrieg befasst. Über die Crowdsourcing-Seite Kickstarter will sie dafür bis zum 16. Februar den Betrag von 26.000 $ einsammeln.

Es gibt einige attraktive Belohnungen für jene, die sich an dem Projekt beteiligen. Dazu gehören unter anderem die Nennung im Abspann als „first of friends“ oder als „Executive Producer“, ein Link zum Download des Film oder ein einstündiges Skype-Gespräch mit Eva Merz.

Ich habe mich jetzt beteiligt – aus mehreren Gründen. Die Geschichte der „Augsburger Puppenkiste“ ist ein Teil meines Lebens. Ich bin 5 Minuten zu Fuß vom Marionettentheater aufgewachsen und war dort of zu Gast. „Sankt Nikolaus in Not“, „Frau Holle“ oder „Die Schneekönigin“ sind bis heute lebendige Erinnerung.

In meiner Facharbeit im Leistungskurs Deutsch, die sich mit den „Theaterprogrammen der Brecht-Inszenierungen in Augsburg nach 1945“ befasste, war die Puppenkiste ebenfalls zweimal vertreten, einmal mit der „Dreigroschenoper“ (sicher) und einmal mit einem anderen Stück (muss ich noch nachschauen). Bert Brecht selbst hat als Schüler den „Baal“ auch schon als Puppenstück vor Nachbarskindern in der Bleich aufgeführt.

Dritter Grund: Die irrwitzige Vorstellung von vermeintlich Fernsehverantwortlichen, die Stücke der Puppenkiste für nicht mehr zeit-kind-gemäß halten und sie heute nachwachsenden Generationen vorenthalten. Das darf nicht unwidersprochen bleiben.

Daher halte ich diesen Film für mich und für Augsburg für unverzichtbar. Mit-Produzenten seien auf diesem Weg herzlich eingeladen.

Balboa Park, a place like a movie

Balboa Park mit El Prado und Turm (c) Ulrich Pfaffenberger

Balboa Park mit El Prado und Turm (c) Ulrich Pfaffenberger

Visiting Balboa Park in San Diego is like moving through a movie. A movie with the most varying variety of yet unknown actresses and actors. As they move along with the scenery and myself they create an unendingly sequence of pictures and sounds thereby creating an unique masterpiece. Whatever the season may be, whatever the time of the day, whatever the mood you are in: this will be your favorite movie again and again.

Of all the places I have seen and been during my travels through North America there is one in particular, that over the years has caught my senses: Balboa Park in San Diego. When I walked in first time some 36 years ago – and this without doubt is a place to walk in – I was surprised and fascinated by what I saw. The Spanish style architecture of the buildings, in combination with the wide center alley called „El Prado“, the palm trees and the ongoing sound of music, voices, laughter and fountains touched me immediately. Since that I have returned many times and enjoyed the calmness and beauty of this place.

A personal landmark is the bridge leaving the park on the West. Beneath crosses Highway 163, den „Cabrillo Highway“, through a green valley, one of the most beautiful stretches of an innercity highway in the country. On the right you may catch some glimpses to the wellknown San Diego Zoo, another good place to visit. Looking to the South you’ll get a closeup view of planes on their short final, approaching Lindbergh Field. Don’t forget to choose a starboard seat next time you fly into SAN to enjoy the reverse perspective.

Am Brunnen im Balboa Park (c) Ulrich Pfaffenberger

Am Brunnen im Balboa Park (c) Ulrich Pfaffenberger

On the other end of the park the sparkling sounds and lights of the great fountain are welcoming and comforting every visitor. Whether you spend minutes there or hours, the sensations you experience there will make you wish to come back. Kids and grownups are circling the walls of the fountain. Or they rest on them enjoying a drink or a snack or a book – or just like you the view. Groups of visitors enter the neighboring Reuben H Fleet Science Center, others climb up the marble stairs to the Natural History Museum on the opposing site. Let your phantasy be the director and you will watch more than just one movie going on.

I like in particular the nostalgic wooden structure of the Botancial Building. The plants and butterflies inside, the sunlight breaking through the open grid of tiles and the reflections of the building in the Lily Pond are more than just picturesque, because they are alive in third and fourth dimension. Bring your picknick along and take your seat here, and save the kiss of the day with your partner at this place.

Whereever your curiosity or your feet are leading you be prepared not to look to your watch. A full day in Balboa Park is spent easily even without entering one of the museums. Especially when you turn back time in your imagination, strolling through the styles and ambiences of 1915, when the Panama-California Exposition gave the Park its shape of today. Pictures and memorabilia from that time are shown in the San Diego History Center located in the heart of the Park. You’ll find there as well an easy to follow access to the story, why San Diego is so different from all the other big cities in the country.

As San Diego always has been the home to great sailors – on water as in the air – the Air & Space Museum is definetely worth a visit. It’s not only about the models and replicas from the early times of flying that catch your eye. It’s also about the stories told of gone and not to be forgotten eras of air travel, when PanAm or PSA carried their logos proudly through the Californian skies and aircraft were built near the harbour.

Finally the story of the Park wouldn’t be complete without the gardens. 19 of them are spread over the area, the Japanese Friendship Garden being the largest and best known of them, the Marston House Garden the most romantic of them and Palm Canyon with its winding paths through a tropical landscape the most underestimated. Coming as close as you can get here to life in the cycles of nature you will immediately understand, why Balboa Park is a place to come and to live with every day of the year. See you there!

Hüttenzauber in den Rockies

Winterlicher Hüttenzauber im Dunton Hot Springs (c) Dunton Hot Springs

Winterlicher Hüttenzauber im Dunton Hot Springs (c) Dunton Hot Springs

Wer seinen Urlaub gerne in der Natur verbringt, jedoch nicht auf die Vorzüge eines Hotelzimmers verzichten möchte, findet im US-Bundesstaat Colorado eine willkommene Alternative, die beides vereint. Urige Holzhütten in Parks und Wäldern laden Reisende zu gemütlichen Abenden am Kamin oder am Lagerfeuer ein. Tagsüber kann man die herrliche Umgebung entdecken, ob beim Spaziergang, während einer Wanderung oder beim geführten Ausritt. Andere Outdooraktivitäten wie Golf, Angeln oder Schwimmen sind ebenfalls fast immer möglich und ergänzen das umfangreiche Freizeitprogramm. Ob rustikal mit schlichter Einrichtung oder luxuriös mit eigenem Whirlpool hinter dem Haus – für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt es in Colorado die perfekte Hüttenunterkunft.

Die Estes Park Cabins liegen in der Front Range direkt am Fuße der Rocky Mountains und etwa 2 Autostunden nördlich der Hauptstadt Denver. Die idyllische Landschaft macht einen Aufenthalt zu jeder Jahreszeit lohnenswert. Verschiedene Hüttenkategorien bieten Platz für einen romantischen Ausflug zu zweit, ein gemütliches Wochenende mit Freunden oder einen Urlaub mit der ganzen Familie. Die Hütten sind im gesamten Tal verteilt, so können die Gäste frei entschieden, ob sie in der Nähe des Dorfes, mit unmittelbarem Zugang zu den vielen Wanderwegen oder lieber direkt am Rocky Mountain National Park wohnen möchten.

Gemütliches Beisammensein in den Estes Park Cabins (c) VisitEstesPark.com

Gemütliches Beisammensein in den Estes Park Cabins (c) VisitEstesPark.com

Die Grand Lake Lodge im Nordwesten von Colorado bietet vier verschiedene Hüttenarten: Die Spruce Cabins überzeugen mit rustikalem, gemütlichem Flair und bieten Platz für bis zu vier Personen. Speziell für frisch Vermählte gibt es die Honeymoon Cabin mit besonders romantischem Ambiente. Ebenfalls ein Highlight ist die Ford Cabin, wo 1927 Automobilhersteller Henry Ford persönlich genächtigt hat. In diesem geräumigen Holzhaus ist Platz für bis zu 12 Personen – die perfekte Unterkunft für die Großfamilie oder Gruppen. Wer es noch größer mag oder braucht, bucht am besten die Elk Cabin. Auf zwei Etagen in acht Schlafzimmern können hier maximal 25 Personen wohnen.

Wer es etwas extravaganter mag, sollte sich im Dunton Hot Springs einbuchen. Das liebevoll angelegte Resort im Südwesten nahe der San Juan Mountains lässt das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen. Neben den schönen Holzhütten kann man hier auch in einem Holzhaus mit Zeltwänden übernachten. Die alte, heute nicht mehr bewohnte Minenstadt Dunton mit ihren langen Wanderpfaden, reißenden Flüssen und dem rauen Landschaftsbild bildet den perfekten Kontrast zu den luxuriösen Annehmlichkeiten, die das ganzjährig geöffnete Resort bietet: Massagen, Highspeed-Internet und eine exzellente Küche sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Besonders in der kalten Jahreszeit verwandelt sich Dunton in ein unvergleichliches Winterwunderland.

Komfortabel und einladend - die Hütten der Dunton Hot Springs (c) Dunton Hot Springs

Komfortabel und einladend – die Hütten der Dunton Hot Springs (c) Dunton Hot Springs

Auch im Pikes Peak Resort im Süden des Bundesstaates kann man es sich im Schoß von Mutter Natur gut gehen lassen. Vier komplett ausgestattete Hüttenarten bieten Raum für bis zu 16 Gäste pro Haus. Inmitten der Wälder gibt es eine wahre Vielfalt an Flora und Fauna zu erleben. Abends vor dem Kamin kann man sich entspannt zurücklehnen und den aufregenden Tag Revue passieren lassen. Das Pikes Peak Resort ist ganzjährig geöffnet und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.