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Tag: Colorado

In Breckenridge regiert das Rad

Zweirad-Vergnügen bei Tag und Nacht auf der "Breck Bike Week". © Louie Traub

Zweirad-Vergnügen bei Tag und Nacht auf der „Breck Bike Week“. © Louie Traub

Winzige Gebirgsstadt zu Füßen der erhabenen Rocky Mountains, riesengroß in der Rad-Szene: Schon 2014 wurde Breckenridge als fahrradfreundlichste Gemeinde Nordamerikas ausgezeichnet. Heute zählt die Stadt auf über 2.900 Höhenmeter zu den zehn besten Orten für eine Radtour mit der Familie und trägt gleichzeitig eines der prestigeträchtigsten Mountainbike-Rennen der USA aus: den Breck Epic.

Liebster Weggefährte der „Brecks“

Spätestens in der Breck Bike Week vom 23. bis zum 25. Juni 2017 wird das Fahrrad zum König der Straße, kaum jemanden zieht es dann nicht auf den Sattel. Fahrrad-Kino, Mountainbike-Workshops, Happy Hour Do-it-Yourself Kurse, ein Enduro-Downhill-Rennen bis hin zum Poker Ride, einer Radtour mit insgesamt fünf Stopps, bei denen jeweils eine Partie Poker ausgetragen wird: Die Reihe an Veranstaltungen und Aktivitäten rund um den liebsten Weggefährten der Brecks ist während diesen Tagen und dem anschließenden Breck Bike Weekend immens.

 Eines der anspruchsvollsten Rennen in den USA

Wenn im August die Straßenrad- und Mountainbike-Weltelite nach Breckenridge pilgert, dann stehen der Colorado Classic und der legendäre Breck Epic an. Breckenridge, der einstige Etappenort der früheren USA Pro Cycling Challenge, wird in diesem Jahr zu einer von vier Stationen der Auftaktveranstaltung des Colorado Classic. Das vom Weltradsportverband UCI organisierte Radrennen, eines der anspruchsvollsten auf amerikanischem Boden, macht am 11. August 2017 in Breckenridge Station.

Nicht nur aufgrund des Namens sondern auch dank des weitläufigen Wegenetzes im Hinterland sind Breckenridge und der Breck Epic unzertrennlich. Mit einer Streckenlänge von 386 Kilometern, einem positiven Höhenunterschied von über 12.000 Metern und einer Dauer von sechs Tagen gilt das Mountainbike-Etappenrennen als eines der härtesten der Welt. 2017 fällt es auf den 13. bis 18. August.

Unterhaltsames auf Rädern gehört zum bunten Programm der Breck Bike Week mit dazu. © Louie Traub

Unterhaltsames auf Rädern gehört zum bunten Programm der Breck Bike Week mit dazu. © Louie Traub

Auszeichnung für familienfreundliches Radeln

Aber nicht nur die Weltelite macht Breckenridge zu einer der bedeutendsten Orte für Rennradfahrer und Mountainbiker. Bereits 2014 erkannte die Non-Profit Organisation League of American Bicyclists die Erfolge der Kleinstadt in den Rocky Mountains an und verlieh ihr die Goldmedaille unter den fahrradfreundlichsten Gemeinden in Nordamerika. Die amerikanische Tageszeitung USA Today schloss sich dieser Auszeichnung an und benannte zudem das Angebot für Familien mit Kindern als eines der zehn besten in den Vereinigten Staaten.

Der stetige Ausbau der Strecken, neue herausfordernde Mountain-Bike Pisten, eine große Anzahl von Wegen für Anfänger wie beispielsweise der Blue River Recreational Path oder auch der über 800 Kilometer lange Colorado Trail von Denver nach Durango, welcher durch das Tal des Flusses Swan River in Breckenridge führt, machen die sympathisch-verrückte Gebirgsstadt 2017 erneut zu einem Mekka für Zweiradliebhaber.

Wenn die Rockies zum „Klassenzimmer“ werden

Natur wohin das Auge reicht: Aspen inmitten der Rockies Stand-Up-Paddling vor einmaliger Bergkulisse Wandern und Lernen: Unterwegs am West Maroon Trail. (c) C2 Photography

Natur wohin das Auge reicht: Aspen inmitten der Rockies
Stand-Up-Paddling vor einmaliger Bergkulisse
Wandern und Lernen: Unterwegs am West Maroon Trail. (c) C2 Photography

Stand-Up-Paddling oder Klettern, Fährtenlesen, Zeichnen, Schreinern – wer seinen Sommerurlaub in Aspen und Snowmass verbringt, hat gute Chancen, bei der Abreise um ein paar sportliche, geistige oder künstlerische Skills reicher zu sein. Ob es an der Strahlkraft der unbändigen Rocky Mountains liegt oder einfach an der Myriade von Möglichkeiten, die Aspen und Snowmass mit ihren mächtigen Bergen rundherum den Menschen eröffnen, wäre noch zu klären.

Von Profis lernen

Fakt ist derweil, dass die beiden Städtchen im Roaring Fork Valley ein Hotspot für Experten, Freaks und Profis aus den unterschiedlichsten Disziplinen sind.Das Gute daran: Die meisten von ihnen geben ihre Begeisterung und ihr Wissen mit großem Enthusiasmus weiter und so mancher Anfänger wundert sich, wie schnell sich bei respekteinflößenden Sportarten, wie Downhill-Biken und River Surfing, oder Fähigkeiten, wie Tischlern, Schweißen oder Schnitzen, beachtliche Erfolge einstellen.

Jeder in seinem Outdoor-Element

Wenn in den Sommermonaten dicke Wildblumenteppiche die lichten Espenwälder durchziehen, werden das Tal und die mächtigen Vier – Aspen Mountain, Snowmass, Buttermilk und Aspen Highlands – zu einem Tummelplatz für Outdoor-Freunde aller Art. Wälder, Felsen, Gewässer…so vielseitig wie das Terrain, sind auch die Sportarten, die hier betrieben werden. Für jede einzelne findet sich ein Guide oder Trainer, der den Gästen nicht nur hilft, die nötigen Techniken zu erlernen; die Experten führen ihre „Schüler“ nebenbei auch zu den magischsten Orten der vielseitigen Bergwelt.

Wasser hat keine Balken, aber Boards

Stand-up-Paddling zu lernen bekommt in der Bergwelt von Aspen und Snowmass einen reizvollen Kick. (c) C2 Photography

Stand-up-Paddling zu lernen bekommt in der Bergwelt von Aspen und Snowmass einen reizvollen Kick. (c) C2 Photography

Dabei sind es nicht nur Kletterer und Zweirad-Enthusiasten, die hier, am Berg oder auf präpariertem Gelände, neue Skills erlernen; auch auf den glitzernden Seen und schäumenden Gewässern im Tal wird gesportelt und gelernt. Hier sind die Stand-Up-Paddler und Kanuten in ihrem Element und wer sich ein paar Tage in der stillen Schönheit von Colorados Wasserwelten verlieren möchte, kann zum Beispiel bei Charlie MacArthurs Kayak & SUP Academy alles lernen, was für eine Paddel-Tour in die Wildnis nötig ist.

„Petri heil“ im Roaring Fork Valley

Auch zukünftige Angler sind in Aspen und Snowmass in guten Händen. Die Gewässer im Roaring Fork Valley gelten als äußerst fischreich und sind besonders bei Fliegenfischern beliebt. Örtliche Anglerläden wie der Taylor Creek Fly Shop oder Aspen Fly Fishing bieten regelmäßig geführte Angelausflüge und Kurse an. Für alle, die etwas über die Natur der Rocky Mountains, ihre artenreiche Vogelwelt und über hilfreiche Fähigkeiten, wie das Fährtenlesen lernen wollen, ist das Aspen Center for Environmental Studies die richtige Adresse. Hier finden regelmäßig kostenlose geführte Wanderungen, Vorträge und spannende Diskussionsrunden rund um Wälder, Landwirtschaft und Ökologie statt. Das Programm gibt es unter www.aspennature.org

Für Kopf und Hände

Es muss nicht immer Sport sein: Wer sich im Urlaub künstlerisch oder handwerklich weiterbilden möchte, kann in Aspen und Snowmass aus einer Vielzahl an Angeboten wählen – vom Indoor-Gärtnern über Fotografie und Drucktechnik bis hin zu Keramik- und Tischlerkursen ist alles möglich. Anlaufstellen hierfür sind unter anderem das Aspen Center for Environmental Studies, zum Beispiel für verschiedene Gartenbautechniken, oder das Anderson Ranch Arts Center. Hier werden Interessierte nicht nur in klassische Handwerkstechniken wie Tischlerei, Töpferei, Schweißen oder Textildruck eingeführt; die Coaches zeigen auch, was mit 3D-Druck, Laser-Cutter und CNC-Fräsen alles möglich ist.

Ideen (be)greifbar machen

Auch innovatives Möbel-Design und Workshops zu den verschiedensten Formen bildender Kunst sind im Angebot. Letztere sind vor allem im Red Brick Center for the Arts in Downtown Aspen zuhause. Inmitten wechselnder Ausstellungen lernen Menschen aller Altersstufen hier, ihren Ideen Ausdruck zu verleihen. Ein besonderes Erlebnis für Kunst- und Weinfreunde sind die Paint & Wine Social Art Events im Red Brick Center, immer dienstags von 17:30 bis 19:30 Uhr. Die Fired! Up Workshops, bei denen die Besucher Keramik aller Art mit ihren eigenen Designs versehen, erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit.

EIn Bild von einer Landschaft

Mit Freiluft-Künstler Mike Otte geht es derweil raus in Aspens inspirierende Natur, wo er seinen Schülern verschiedene Techniken der Landschaftsmalerei näher bringt. Weitere Informationen zu den Sommerkursen 2017 im Red Brick Center for the Arts sowie im Anderson Ranch Arts Center gibt es unter www.aspenart.org/learn  und www.andersonranch.org/workshops-at-the-ranch.

Was tu sich in Aspen und Snowmass „after snow“?

Beeindruckendes Panorama am Maroon Creek © Jeremy Swanson Photography

Beeindruckendes Panorama am Maroon Creek © Jeremy Swanson Photography

Die beiden Orte Aspen und Snowmass im US-Bundesstaat Colorado stehen hierzulande für Champagne Powder, Partys und endloses Skivergnügen. Dass die beiden Städtchen im eindrucksvollen Roaring Fork Valley und die umliegenden Berggiganten auch im Sommer ein echtes Outdoor-Paradies mit einer Vielzahl von Angeboten sind, ist hingegen wenig bekannt. Dabei entfaltet die unbändige Natur Colorados in den kurzen, aber sonnigen Sommermonaten ihre volle Schönheit. Dicke Wildblumenteppiche durchziehen die legendären Espenwälder, das Klima ist ideal für ausgedehnte Bergtouren und das weite Netz an aussichtsreichen Single Trails lässt jedes Mountainbikerherz höher schlagen.

Muddy boots and endless skies – Hiking

Hinein in die Wanderschuhe und ab in die Natur! Beim Wandern rund um Aspen und Snowmass führen verschiedenste Trails aller Schwierigkeitsstufen über saftige Wiesen und durch lichte Espen- und Nadelwälder, wie etwa der gepflasterte Owl Creek Trail für Einsteiger, der Ute Trail mit seinen Serpentinen und einem einmaligen Gipfelblick oder für Ausdauer-Pros die Snowmass Ski Area mit Panoramablick auf Pyramid Peak und Maroon Bells.

Höher, schneller, weiter – Trail running

Eine Stufe extremer wird es beim Trail Running rund um Aspen Mountain, Highlands, Buttermilk und Snowmass: Zum Beispiel auf dem fast 13 Kilometer langen Government Trail, der die beiden Städtchen Aspen und Snowmass miteinander verbindet oder auf dem Hunter Creek Trail, der sich von Snowmass aus, vorbei an Wasserfällen und kleinen Schwimmtümpeln, unerbittlich steil nach oben schlängelt.

Mountainbiker sind in Aspen und Snowmass flott unterwegs, wo sonst die Skis sausen und die Boards tanzen. © Michele Cardomone

Mountainbiker sind in Aspen und Snowmass flott unterwegs, wo sonst die Skis sausen und die Boards tanzen. © Michele Cardomone

Two-wheeled love – Mountainbiking

Jene Berge, die im Winter, tief verschneit, gut 13 Quadratkilometer pures Pistenvergnügen bieten, werden in den warmen Monaten des Jahres zum Biking-Dorado. Auf einem Streckennetz von 120 Kilometern können sich Sattelfeste hier verausgaben, egal ob Einsteiger oder Downhill-Profi. Für den perfekten fahrbaren Untersatz stehen zahlreiche Leihstationen zur Verfügung.

Griffiger Felsen, pure Leidenschaft – Rock climbing

Was der trockene Champagne Powder dem Skifahrer im Winter, ist der kantige, griffige Felsen dem Kletterer im Sommer. Mehr als 100 verschiedene Routen warten rund um Aspen und Snowmass darauf, bezwungen zu werden. Passend dazu bieten die Aspen Alpine Guides einen ganzjährigen Kalender mit geführten Bergabenteuern und führen in die Technik des Bergsteigens ein.

Wild wild west – Horse Riding

Wer dem Zauber der Pferde einmal erlegen ist, der kommt nur schwer wieder von ihnen los, so heißt es. Glücklicherweise müssen Pferdefreunde die edlen Tiere auch in den Rocky Mountains nicht missen. Fast 40 Kilometer Reitwege und eine atemberaubende Landschaft machen das Roaring Fork Valley zum wahr gewordenen Traum eines jeden Reiters. Vom Halbtagsausflug bis zum mehrtägigen Wanderritt ist alles möglich – romantisches Lagerfeuer mit den typisch amerikanischen S’mores inklusive.

Fisherman’s friend – Fly-Fishing im Roaring Fork River

Fliegenfischen ist eine Kunst für sich, erfordert der leichte Köder, die „Fliege“, doch eine ganz besondere Wurftechnik und Ausrüstung. Dabei sind Aspen und das Roaring Fork Valley bei Anglern sehr beliebt, da die dortigen Gewässer als besonders fischreich gelten. So tummeln sich in Roaring Fork River und Fryingpan River allerlei Fischsorten wie Regenbogen-, Bach- und Cutthroat-Forellen oder Felchen. Örtliche Anglerläden wie der Taylor Creek Fly Shop, Aspen Fly Fishing oder die Aspen Outfitting Company bieten auch geführte Angelausflüge an.

Nass und heftig: Rafting und Kayaking auf dem tosenden Roaring Fork River. © RedMtnProductions

Nass und heftig: Rafting und Kayaking auf dem tosenden Roaring Fork River. © RedMtnProductions

Für Wasserratten – Rafting, Kayaking, River Surfing und SUP

Wenn die Sommersonne das weite Tal in ihr goldenes Licht taucht, laden Colorado und der Roaring Fork River zu zahlreichen Aktivitäten auf und im Wasser ein. So gilt Aspen unter Rafting- und Kajakfans schon lange als echter Geheimtipp. Sportlich wird es auch beim Stand-up-Paddling, das nicht nur den Gleichgewichtssinn fordert, sondern auch den ganzen Körper trainiert. Neugierige versuchen sich am „River Surfing“, wo es gilt, mit einem Stand-up-Paddle-Board die Wellen des Colorado River zu bezwingen.

Dem Himmel so nah – Paragliding

Die Welt von oben entdecken können Aspen-Urlauber das ganze Jahr über beim Paragliding am Aspen Mountain. Im Tandem heißt es vom Berg ganz gemächlich Richtung Tal schweben und den einmaligen Ausblick genießen. Besonders schön ist das Paragliding im Herbst, wenn sich die Rockies in ihr buntes Blättergewand hüllen.

 Up in the air – Hot Air Balloning

Ein unvergesslicher Ausblick erwartet unerschrockene Himmelsstürmer bei einer Fahrt mit dem Heißluftballon. Schon bei Sonnenaufgang geht es hoch in die Lüfte. Während die Natur unten in Snowmass langsam zum Leben erwacht, gleiten die Ballonfahrer lautlos mit dem Wind über die Rockies. Ein erhabenes Gefühl und bleibende Eindrücke aus der Vogelperspektive sind die Belohnung fürs frühe Aufstehen. Im Anschluss an die Fahrt wartet am Boden ein prickelnder Champagner-Brunch.

 

Zwei Räder auf Höhenflug

Wo's rauf geht, geht's auch wieder runter: Spektakulärer Ausritt auf den 14,264 foot hohen Mount Evans. (c) Matt Inden, Miles

Wo’s rauf geht, geht’s auch wieder runter: Spektakulärer Ausritt auf den 14,264 foot hohen Mount Evans. (c) Matt Inden, Miles

Der Bundesstaat Colorado ist die Heimat einiger der schönsten hochgelegenen Panoramastraßen der USA und zieht aus diesem Grund auch immer mehr Radfahrer aus aller Welt an, um in traumhafter Natur die frische Bergluft zu genießen und auf den anspruchsvollen Strecken ihre Grenzen zu testen. Die körperliche Herausforderung in luftiger Höhe in Kombination mit herrlichen Ausblicken auf die Berge macht Colorado zu einem Traumziel für alle Straßenradfahrer.

Mount Evans Road

Auf den Gipfel des Mount Evans mit dem Rad zu fahren ist sicher nicht einfach, dennoch testen jeden Sommer viele Radfahrer ihre Willenskraft bei der Bewältigung der 77 km langen und 1.689 Höhenmeter überwindenden Strecke. Die Mount Evans Road beginnt und endet in Idaho Springs und führt auf ihrem Weg zu einer hoch gelegenen Tundra durch vielfältige Ökosysteme. Kurz vor dem Gipfel beginnt ein längerer Abschnitt mit Serpentinen, doch es lohnt sich durchzuhalten, denn am Ziel angekommen wird man mit einem grandiosen Ausblick über die Rocky Mountains belohnt.

Trail Ridge Road

Prachtvolle Gipfel und weitläufige Kiefernwälder begleiten Radfahrer entlang der Trail Ridge Road im Rocky Mountain Nationalpark, ebenso wie Elche, Dickhornschafe und andere Tiere, die man während der Fahrt zu Gesicht bekommt. Auf der 45 km langen Strecke von Estes Park nach Grand Lake kommt die vielfältige Schönheit des Parks zur Geltung. In den höher gelegenen Regionen ergeben die Bäume und Sträucher einen starken Kontrast zu den Gipfeln der Rockies, die in der Ferne emporragen. Das landschaftlich eindrucksvollste Teilstück ist ein 7 Kilometer langer Abschnitt, der kontinuierlich auf einer Höhe von über 3.600 Metern verläuft und für spektakuläre Ausblicke sorgt.

Independence Pass

Der Independence Pass führt von Aspen nach Twin Lakes und erreicht auf dem Gipfel eine Höhe von rund 3.700 m. Für die 60 Kilometer lange Strecke benötigt man etwa 3 ½ Stunden, dabei blickt man auf endlose Wälder, während die umliegenden Berggipfel gezackte Linienformationen in den Himmel schneiden. Idealerweise befährt man die Strecke kurz vor Herbstende, wenn die Farbe des Espenlaubs von Grün zu schimmernden Gold- und Orangetönen wechselt. Die Stadt Aspen bietet alles, was das Sportlerherz begehrt – besonders die vielen Spas helfen, Verspannungen und Muskelkater zu lösen. Twin Lakes ist vielleicht nicht ganz so vornehm, dafür aber landschaftlich mindestens genauso malerisch.

Alles rollt. In der Region von Durango (c) Durango Tourism Office

Alles rollt. In der Region von Durango (c) Durango Tourism Office

Peak to Peak Scenic and Historic Byway

Wie der Name schon sagt, verläuft der Peak to Peak Scenic and Historic Byway entlang der Gipfel der Rocky Mountains. Der permanente Höhenwechsel sorgt auf einer Länge von 88 km für eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Fahrt. Auf dem Abschnitt an den unteren Bergkämmen der Front Range sollte man auf keinen Fall die Aussicht auf den schroffen Indian Peaks und den massigen Longs Peak verpassen. Wer die Route von Norden nach Süden nimmt, kommt auf der letzten Station in die Spielerstädte Black Hawk und Central City. Wer umgekehrt Richtung Norden fährt, erreicht am Ende den Eingang zum Rocky Mountain Nationalpark in Estes Park. Estes Park, Black Hawk und Central City sind innerhalb einer kurzen Autofahrt auch von Denver aus erreichbar. Wer also in Colorados Hauptstadt logiert, dem sei diese Strecke für einen Tagesausflug mit dem Fahrrad ans Herz gelegt.

Loveland Pass

Der Loveland Pass wird im Winter gern von Denvers Einwohnern genutzt, um in die nahgelegenen Skigebiete zu fahren. Im Frühjahr, Sommer und Herbst, wenn die Temperaturen einladender sind, überqueren verstärkt die Radfahrer auf einer Länge von 30 km und mit einer konstanten Steigung von rund 7 % die Continental Divide. Die Strecke führt durch immergrüne Wälder und der höher gelegene Abschnitt bietet traumhafte Aussichten in ein Hochtal. Wer eine Pause benötigt, sollte in Keystone einen Zwischenstopp einlegen. Die Stadt Dillon am westlichen Ende der Strecke ist urig und gemütlich, und viele der Bewohner sind selbst begeisterte Radfahrer.

Sportliches Duell auf der Straße

Während der Sommermonate bieten zahlreiche Straßenrennen perfekte Gelegenheiten, um sich mit der Konkurrenz zu messen. Auch weniger professionelle Fahrer können an vielen Rennen auf kürzeren und weniger anstrengenden Streckenabschnitten teilnehmen und unter dem lauten Jubel der Zuschauer über die Ziellinie fahren. Das durch elf Städte führende Etappenrennen USA Pro Cycling Challenge gehört zu den beliebtesten Wettbewerben seiner Art und kehrt im August 2016 mit neuen Städten und viel Schwung nach Colorado zurück.

Ein bekannter Veranstalter für selbst geführte Fahrradtouren in Colorado ist At Your Pace Biking. Die 3- bis 7-tägigen Touren führen durch die verschiedensten Regionen des Bundesstaates und sind so konzipiert, dass man in seinem ganz eigenen Tempo reisen und somit frei, unabhängig und flexibel sein kann.

 

 

 

Movies, Musik und Emotionen

Spektakuläres Panorama beim Bravo! Vail Festival (c) Zach Mahone

Spektakuläres Panorama beim Bravo! Vail Festival (c) Zach Mahone

Wenn das Wetter wärmer und die Tage länger werden, bereitet sich Colorado alljährlich auf die bevorstehende Festivalsaison vor. Der US-Bundesstaat erweist sich besonders im Sommer und Herbst für Filmbegeisterte und Musikliebhaber als spannendes und lohnenswertes Reiseziel, denn überall finden Events mit erstklassigen Programminhalten in landschaftlich wunderschöner Umgebung statt.

Den Auftakt macht das Crested Butte Music Festival von Ende Juni bis zum 9. August. Mit über 50 Veranstaltungen und mehr als 150 preisgekrönten Künstlern aus 12 Ländern gehört dieses Festival zu den musikalischen Highlights des Jahres. Oper, Jazz, Klassik und Weltmusik sorgen für eine umfangreiche Abdeckung verschiedener Genres und bedienen die unterschiedlichsten Geschmäcker.

Bravo! Vail ist das einzige Festival in Nordamerika, das gleichzeitig drei der weltbesten Orchester in einer Saison begrüßen darf. Jeden Sommer verlegen das Dallas Symphony Orchestra, das Philadelphia Orchestra und die New Yorker Philharmoniker ihren Wohnsitz nach Vail, um die großen Klassiker sowie Jazz- und Popmusik aufzuführen. Ergänzt wird das Programm von einer vielfältigen und sorgfältig ausgewählten Kammermusikreihe. Vom 1. Juli bis 6. August.

Zwar liegt der Schwerpunkt traditionell auf klassischer Musik, doch auch Jazz, Country und Folk stehen mit auf dem musikalischen Programm des Music in the Mountains Sommerfests in Durango. Vor der Kulisse der majestätischen San Juan Mountains treten vom 12. Juli bis zum 2. August erstklassige Orchester und Gastmusiker im Festivalzelt und unter freiem Himmel auf.

Die Main Street in Telluride zur Festivalzeit (c) Telluride Film Festival

Die Main Street in Telluride zur Festivalzeit (c) Telluride Film Festival

Vom 4. bus 7. September strömen Filmenthusiasten aus aller Welt in das malerische Städtchen Telluride, um das 42. Telluride Film Festival zu besuchen. Die Veranstaltung besteht glücklicherweise nicht nur aus Filmvorführungen und geladenen Filmstars, sondern ist vor allem auch als Publikumsfestival bekannt. So wird Besuchern die Chance geboten, direkt mit Filmschaffenden zu diskutieren. Das Programm des Festivals bleibt bis zum Eröffnungstag geheim, in der Vergangenheit waren schon Filmgrößen wie Francis Ford Coppola, Wim Wenders und Hilary Swank  zu Gast.

Ebenfalls für Freunde des bewegten Bildes wird vom 17. bis 20. September das Breckenridge Film Festival veranstaltet, das bereits seit 35 Jahren die Kunst des Filmemachens zelebriert und somit zu den ältesten Festivals des Landes gehört. Gezeigt werden Independent Filme aus den Bereichen Drama, Comedy und Adventure. Darüber hinaus haben Besucher bei verschiedenen Anlässen die Möglichkeit, direkt mit den Filmemachern ins Gespräch zu kommen.

Wenn sich im Herbst die Blätter der Espenbäume in ein goldenes Farbenmeer verwandeln, sorgt das kleine, aber sehr feine Aspen Filmfest für unvergessliche Filmmomente. Präsentiert werden vom 25. bis 30. September preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme sowie Vorschauen von preisverdächtigen Filmen, die im Herbst in den Kinos starten.

Wie ein Ozean aus Sand

Die Dünen im Great Sand Dunes Nationalpark mit dem Cleveland Peak im Hintergrund (c) National Park ServiceNomen est omen – die Sanddünen des Great Sand Dunes National Park and Preserve im US-Bundesstaat Colorado sind mit einer Höhe von rund 230 Metern nicht nur die höchsten Dünen Nordamerikas, sondern auch ein großartiges Naturschauspiel, das aus der Ferne an ein Meer mit Wellen aus Sand erinnert. Die einzigartige Hochgebirgswüste liegt vor den Sangre de Cristo Mountains, einer zu den Rocky Mountains gehörenden Bergkette, die sich bis auf über 4.000 Meter erhebt.

Geschütztes Naturwunder

Auf einer Fläche von rund 340 Quadratkilometern erstreckt sich neben der Dünenlandschaft eine abwechslungsreiche Wildnis aus weitläufiger Steppe, Sumpf, Wäldern und Bergseen. Die ältesten Zeugnisse von Menschen in dieser Gegend sind etwa 11.000 Jahre alt und stammen von Nomaden aus der Steinzeit, die mit Speeren Mammuts und Bisons jagten. In den 1920er Jahren schlugen Bürger vor, die Dünen vor einer Zerstörung durch Menschenhand zu bewahren, und baten den Kongress, sie als nationales Denkmal zu schützen. 1932 trat diese Eingabe per Gesetz in Kraft, 2004 wurde das Gebiet darüber hinaus zu einem Nationalpark erklärt.

Tagesprogramm mit Rutschpartie

Pflichtprogramm für die meisten Besucher ist natürlich der Aufstieg auf einen der imposanten Sandberge, von denen fünf über 200 Meter hoch sind. Mit einer Höhe von „nur“ etwa 198 Metern ist die High Dune das beliebteste Besucherziel im Park, da sie einen herrlichen Blick auf das Dünenfeld bietet. Um zu ihrer Spitze und wieder zurück zu wandern, benötigt man etwa 2 Stunden. Westlich von ihr liegt die Star Dune, die mit rund 230 Metern höchste Düne Nordamerikas. Die Wanderzeit zu ihr hin und zurück beträgt rund 5 Stunden. Auch Snowboarder haben die Dünen längst als Spielwiese für sommerliche Rutschpartien entdeckt. Das so genannte Sandboarding, bei dem sportlich ambitionierte Besucher über den Sand hinab gleiten, ist überall auf dem Dünenfeld erlaubt. Schlitten und Sandboards können direkt am Parkeingang bei einem Outfitter ausgeliehen werden.

Verlockendes Wanderrevier auch für Fortgeschrittene

Die Wildnis des Schutzgebietes lässt sich hervorragend bei Tageswanderungen und mehrtägigen Rucksacktouren erkunden. Vom höchsten Punkt des Montville Nature Trail hat man einen herrlichen Panoramablick, der Mosca Pass Trail hingegen folgt den Spuren der Ureinwohner und Siedler. Wer die Gebirgsregion intensiv erkunden möchte, sollte sich vom Medona Pass aus zum Medona Lake aufmachen. Die Strecke verläuft erst durch üppige Wiesen und Wälder, und endet an diesem Gebirgssee in Höhe der Baumgrenze. Für fortgeschrittene Wanderer geht es von dort noch weiter auf den Gipfel des über 4.000 Meter hohen Mount Herard, wo man einen atemberaubenden Blick auf die Dünen hat.

Zelten direkt in den Dünen

Der ganzjährig geöffnete Great Sand Dunes Nationalpark liegt fünf Autostunden (390 km) südlich von Denver. Der Eintrittspreis für eine  Woche beträgt 3 USD für Erwachsene, für Besucher unter 16 ist der Eintritt frei. Mit dem National Parks Pass können bis zu vier Insassen eines Autos für 80 USD ein Jahr lang alle Nationalparks der USA besuchen. Motels und Lodges befinden sich außerhalb des Parks. Der Piñon Flats Campingplatz im Park bietet von April bis Oktober über 90 Plätze. Für authentisches Wüstenfeeling sollte man direkt in den Dünen zelten, was außerhalb des Tagesbesuchern vorbehaltenen Bereichs möglich ist. Hierzu benötigt man eine kostenlose Genehmigung, die im Besucherzentrum erhältlich ist. Direkt angrenzend an den Park im San Luis Valley befindet sich die Zapata Ranch, eine Bisonranch, die ihren Gästen authentisches Cowboyleben vermittelt www.zranch.org.

Bleib‘ oben, wenn Du kannst

Tanz auf dem Pferd - Rodeoveranstaltung in Colorado (c) Denise Chambers, Miles

Tanz auf dem Pferd – Rodeoveranstaltung in Colorado (c) Denise Chambers, Miles

Einen echten Cowboy haut so schnell nichts um – außer vielleicht ein stattliches Pferd oder ein schwergewichtiger Bulle. Bester Beweis sind die zahlreichen Rodeos in Colorado, bei denen harte Kerle im spielerischen Kampf mit tierischen Gegnern eindrucksvoll ihre Fähigkeiten zur Schau stellen und dabei so manches einstecken müssen. Der US-Bundesstaat ist nicht umsonst als „Rodeo Capital of the World“ bekannt, fand hier doch das erste der mittlerweile fast legendären Reiterturniere bereits im Jahr 1869 statt. Traditionelle Wettkampfdisziplinen wie Mustang- und Bullenreiten, Steer Wrestling (dabei muss der Cowboy aus vollem Galopp auf ein Jungrind springen und es zu Fall bringen) und das Einfangen von Rindern und Kälbern werden gern mit Konzerten namhafter Musiker und anderen Events kombiniert. Die folgende Übersicht klassischer Rodeos konzentriert sich auf solche, die über 100 Jahre alt sind.

Greeley Stampede, 25. Juni – 5. Juli 2015: Das renommierte Greeley Stampede begann im späten 19. Jahrhundert als eine Veranstaltung zur Ehrung der ortsansässigen Kartoffelbauern und zieht mittlerweile jährlich über 250.000 Besucher an. Zu den wichtigsten Programmpunkten gehören das Rodeo der Professional Rodeo Cowboys Association (PRCA), ein Jahrmarkt, eine BMX-Show, Hundeschauen, die Parade zum 4. Juli und Konzerte.

Steamboat Springs Cowboys‘ Roundup Days, 2.-5. Juli 2015: Bei den Cowboys‘ Roundup Days im berühmten Wintersportort Steamboat Springs wird die amerikanische Unabhängigkeit mit Sommer-Skispringen, einem Rollskirennen und einer riesigen Party gefeiert. Die zur Veranstaltung gehörende Steamboat Springs Prorodeo Series umfasst Wettbewerbe im Bullen- und Mustangreiten, Steer Wrestling, Lassowerfen und spezielle Kinderveranstaltungen.

Range Call, 2.-5. Juli 2015: Das älteste alljährliche Rodeo Colorados findet seit 1885 in Meeker statt. Neben den verschiedenen Reitwettbewerben gibt es anlässlich des 4. Juli natürlich auch eine große Parade, Live-Konzerte und ein spektakuläres Feuerwerk.

Fang das Rind - Cowboys beim Lassowerfen auf einem Rodeo in Colorado (c) Matt Inden, Miles

Fang das Rind – Cowboys beim Lassowerfen auf einem Rodeo in Colorado (c) Matt Inden, Miles

Cattlemen’s Days, 4.-12. Juli 2015: Auch die Cattlemen’s Days in Gunnison haben ihren Ursprung im späten 19. Jahrhundert, als sich die Viehzüchter zwischen den Geburten der Kälber im Frühling und der Heuernte im Spätsommer eine Auszeit nahmen, um ihre Fähigkeiten im Reiten und Lassowerfen auf der Main Street zu testen. Die einwöchige Veranstaltung beinhaltet ein PRCA Rodeo, Viehausstellungen und zahlreiche Events mit Musik und Tanz zur Unterhaltung der Besucher.

Colorado State Fair, 28. August – 7. September 2015: Wenn der Sommer zu Ende geht, wird in Pueblo ein großartiges Spektakel mit authentischem Westernspaß für die ganze Familie veranstaltet. Der berühmte Colorado State Fair bietet neben den bekannten Reitdisziplinen elf Tage voll mit Kochwettbewerben, Monster Truck Rallys, Tierschauen, Streichelzoos, Live-Konzerten und vielem mehr.

Alle Rodeos in Colorado auf www.colorado.com/events/colorado-rodeos.

Winters, wenn die Rockies locken

Mit dem Schlitten durch die weiße Wildnis im Durango Mountain Resort. (c) Colorado Tourism Office

Mit dem Schlitten durch die weiße Wildnis im Durango Mountain Resort. (c) Colorado Tourism Office

Der erste Schnee liegt schon. In wenigen Tagen eröffnen die Ski-Resorts im höchstgelegenen US-Bundesstaat erneut ihre Pforten für begeisterte Wintersportler aus aller Welt. Die Reiseexperten vom Colorado Tourism Office haben attraktive Highlights und Neuheiten herausgesucht.

Heli-Skiing XXL

Silverton Mountain ist eines der beiden Ski-Resorts in Colorado, die eingefleischten Wintersportlern die Option des Heli-Skiings bieten. Diesen Winter wird das Programm durch die sogenannten „Overnight Heli-Trips“ erweitert. Für 429 US-Dollar pro Person und Tag bietet sich Ski-Profis eine Heli-Skiing Tour der besonderen Art: Morgens werden die Teilnehmer mit dem Helikopter auf einen Gipfel geflogen und genießen einen ganzen Tag auf Skiern bzw. auf dem Snowboard in Begleitung eines Guides. Die Nacht wird dann in einem komfortablen North Face Dome Zelt verbracht, bevor es am nächsten Tag erneut auf die Piste geht. Den Abschluss bildet ein weiterer Heli-Flug auf einen benachbarten Gipfel und die gemeinsame Abfahrt ins Tal.

Auf der Piste mit Sherpa

Insiderwissen für jedermann – dies ermöglicht Sherpa, die neue On-Mountain Audio Intelligence App für Smartphone Besitzer im Copper Mountain Resort. Skifahrer erhalten dank der GPS-gesteuerten App umfassende Informationen über ihren aktuellen Standort, nahe gelegenen Routen und Möglichkeiten im gesamten Skigebiet und profitieren vom profunden Wissen langjähriger Bergführer, Ski-Experten und wintersportbegeisterter Einheimischer. Die App steht bei iTunes ab sofort zum kostenfreien Download bereit.

Hundeschlittentouren in Durango

Im Durango Mountain Resort bietet sich Besuchern ab diesem Winter eine weitere Möglichkeit die verschneite Berglandschaft Südwest Colorados zu erkunden. Im selbstgesteuerten Hundeschlitten können zwei Erwachsene für insgesamt 156 US-Dollar pro Schlitten eine einstündige Fahrt durch die Winterlandschaft auf dem Old Flume Trail genießen. Zum Aufwärmen dienen den Teilnehmern abschließend Heißgetränke auf der Ranch.

Kulinarischer Hüttenzauber im Mondschein

Fast schon legendär, geht die „Moonlight Dinner Series“ auch in dieser Saison im Skigebiet Arapahoe Basin in eine neue Runde. An sechs ausgewählten Samstagen zwischen dem 14. Dezember 2013 und 12. April 2014 kommen Besucher in der 3.500 Meter hoch gelegenen Black Mountain Lodge in den Genuss der kreativen Küche von Chefkoch Christopher Rybak.

Goldener Kulturherbst lässt Denver glänzen

Cezannes "Maler bei der Arbeit" ist eines der Highlights in der Ausstellung "Passport to Paris" im Denver Art Museum (c) Colorado Tourism Office

Cezannes „Maler bei der Arbeit“ ist eines der Highlights in der Ausstellung „Passport to Paris“ im Denver Art Museum (c) Colorado Tourism Office

Denver, die Hauptstadt des US-Bundesstaates Colorado, beweist diesen Herbst mit dem Mile High Culture Pass, dass Kunst- und Kulturgenuss nicht immer teuer sein muss. Ob klassische Werke französischer Meister oder explosive Interaktiv-Ausstellungen: Reisende erwartet ein breites Kunstspektrum zu erschwinglichen Preisen.

Mit dem „Mile High Culture Pass“ können Besucher die sieben kulturellen Hauptattraktionen Denvers zum Preis von 52,80 US-Dollar an fünf aufeinanderfolgenden Tagen besichtigen und sparen damit bis zu 25 US-Dollar des Normalpreises. Darin enthalten sind der Eintritt für das Denver Art Museum, das Denver Museum of Nature & Science, das History Colorado Center, das Clyfford Still Museum, die Denver Botanic Gardens, das Kirkland Museum of Fine and Decorative Art und den Denver Zoo. Zudem gibt es 50 Prozent Ermäßigung beim beliebten Bike-Sharing-Programm Denver B-Cycle und je nach Reisezeitraum kommen die Passinhaber in den Genuss weiterer Rabattaktionen. Der Pass ist online erhältlich.

Französische Meister im Denver Art Museum

Vom 27. Oktober 2013 bis 9. Februar 2014 nimmt die Ausstellung „Passport to Paris“ die Besucher des Denver Art Museums mit auf eine Reise durch die französische Kunstgeschichte. Drei Jahrhunderte französischer Meisterkunst vom späten 17. Jahrhundert bis hin zum frühen 20. Jahrhundert werden mit Werken von Degas, Van Gogh, Toulouse-Lautrec, Renoir, Cézanne und Monet veranschaulicht. Landschaftsbilder französischer Impressionisten fügen sich neben seltenen Arbeitsskizzen von Vertretern wie Monet oder Toulouse-Lautrec harmonisch in das Konzept der Gesamtausstellung ein. Einblicke in das vielfältige Rahmenprogramm sowie die Möglichkeit des Erwerbs von Online-Tickets gibt es unter www.ParisInDenver.com

Mitreißender Spaß für Jung und Alt

Zwischen dem 11. Oktober 2013 und 5. Januar 2014 fliegen im Denver Museum of Nature & Science buchstäblich die Fetzen. Die Besucher können dann die amüsanten und meist explosiven Wissenschaftsexperimente der populären TV-Show MythBusters interaktiv in der Ausstellung „Explosive Exhibition“ ausprobieren und urbanen Mythen auf den Grund gehen. Das TV-Format MythBusters rund um die bekannten Tüftler Jamie Hyneman und Adam Savage gehört zu einem der Erfolgsprojekte des Discovery Channels und wird auch in Deutschland ausgestrahlt. Nähere Informationen unter www.dmns.org.

Schneevergnügen mit Glamour-Faktor

In Aspen lockt der "Powder". © Colorado Tourism Office

In Aspen lockt der „Powder“. © Colorado Tourism Office

Leichter Champagne Powder, endlose Pisten- und Tiefschneeabfahrten inmitten der Rockies sowie uneingeschränktes Pistenvergnügen von Mitte November bis Ende April locken Wintersportfreunde und internationale Stars und Sternchen in die Skiressorts Colorados. Schneevergnügen mit Glamour-Faktor versprechen folgende Angebote deutscher Spezialreiseveranstalter.

Eine einzigartige Kombination aus Städtetrip und Skireise bietet America Unlimited Reisenden im aktuellen Winterkatalog. Vier intensive Shopping- und Sightseeing-Tage in der Weltmetropole New York sowie eine Woche unbegrenzten Skigenuss in Amerikas berühmtestem Nobel-Skiort Aspen sind in dem außergewöhnlichen Paket enthalten. In Aspen werden regelmäßig Stars wie u.a. Cameron Diaz, Heidi Klum oder Kevin Costner auf den Pisten gesichtet. Der Preis der 12-tägigen Reise inklusive Flügen, Transfers, Übernachtungen in zentral gelegenen und exklusiven Sterne-Hotels sowie einem Skipass für Aspen beginnt bei 2.199 Euro.

Ski- und Wintersportbegeisterte genießen mit Explorer Fernreisen sieben Skitage in Vail ab 1.569 Euro pro Person/Doppelzimmer. Das Skigebiet zählt mit über 193 spektakulären Abfahrten mit zu den größten Resorts in Colorado und bietet auch Profi-Skifahrern wie Lindsey Vonn ideale Trainingsbedingungen. Im Paket sind Flüge von und nach Denver, Transfers, sieben Übernachtungen im 3-Sterne Hotel und ein Ski-Pass für alle Skigebiete der Vail-Resorts enthalten. Die Reisekonditionen sind bis Ende November gültig.

Mit durchschnittlich 886 Zentimeter Champagne Powder im Jahr und 165 Pisten, ist der Wintersportort Steamboat Springs ein beliebtes Ziel für Genuss-Skifahrer. Der Veranstalter Faszination Ski bietet bereits ab 1.399 Euro pro Person eine 8-tägige Winterreise in das Ski-Eldorado an. Die Leistungen umfassen Flüge, sämtliche Gebühren, sieben Übernachtungen im 3-Sterne Hotel mit Frühstück sowie Skipass.

Eine Woche Winterzauber mit Wildwest-Flair bietet der Veranstalter Canusa Touristik bereits zum Preis von 519 Euro pro Person an. Die charmante, ehemalige Mining-Town Telluride zieht mit 18 Liften, über 800 Hektar abwechslungsreichem Terrain und der Möglichkeit des Heli-Skiings jährlich bekannte Stars wie Tom Cruise, Oprah Winfrey und Jerry Seinfeld an. Sechs Übernachtungen inklusive Frühstück, Skipass, Transfers, umfangreichen Informationsmaterialien sowie einem Reiserücktritt-Vollschutz sind im Leistungspaket enthalten. Weitere Details und Buchungsmöglichkeiten unter .

Ein Winter-Preis-Special offeriert die Lufthansa aktuell flexiblen Reisefreudigen für November und Dezember 2013. Je nach Nachfrage bewegen sich die Preise für Hin- und Rückflug nach Denver zwischen 769 Euro (Abflug vor den Weihnachtsferien) und 1.200 Euro (Abflug während der Weihnachtsferien). Die Flüge sind direkt bei der Fluggesellschaft unter  oder telefonisch unter 069 86 799 799 buchbar.