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Tag: Fliegen

Nonstop Las Vegas

Leuchtzeichen sind Markenzeichen der Entertainment-Hauptstadt der USA. (c) Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA)

Leuchtzeichen sind Markenzeichen der Entertainment-Hauptstadt der USA. (c) Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA)

Condor hat jetzt eine neue Nonstop-Verbindung von München nach Las Vegas aufgenommen. Während der Sommermonate fliegt die Airline jeden Mittwoch und Samstag von MUC mit einer Boeing 767-300 in die Entertainment-Metropole in Nevada (USA). „Wir freuen uns sehr, dass unsere Partnerschaft mit Condor durch die neuen Direktflüge von München nach Las Vegas weiter ausgebaut wird“, so Cathy Tull, Senior Vice President of Marketing der Las Vegas Convention and Visitors Authority.

Las Vegas verstärkt seine Sichtbarkeit auf der Reisekarte

„Durch die neue Route erwarten wir ein zusätzliches Wirtschaftswachstum von 13,1 Millionen US Dollar für die Region“, so Tull weiter. „Die internationale Erreichbarkeit durch Direktflüge ist der Schlüssel, damit Las Vegas im Gedächtnis von potenziellen Besuchern ist und bleibt – nicht nur in Deutschland sondern europaweit.” Jens Boyd, Group Head of Long-Haul bei Condor, ergänzte: „Der nordamerikanische Markt ist für uns sehr interessant und daher freuen wir uns, das Condor Flugangebot dorthin zu erweitern.“

Ausgangspunkt für Reisen im Südwesten der USA

Der Flug ist zum Beispiel für Menschen interessant, die den Südwesten der USA bereisen wollen. Naturwunder wie der Grand Canyon, der Zion National Park oder der Bryce Canyon sind weniger als eine Tagesreise entfernt. Mit dem Hoover Dam befindet sich ein technisches Großbauwerk in unmittelbarer Nähe, das Standards gesetzt hat. Die Stadt Las Vegas selbst ist längst ihrem Image als Spielerstadt entwachsen und bietet sowohl beim Unterhaltungsniveau und bei der Kulinarik Spitzenangebote. Die Hotelzimmer in der Stadt gelten als vergleichsweise günstig; schließlich sollen die Reisenden ihr Geld nicht verschlafen…

Flüge jeweils am Mittwoch und Samstag

Condor wird die Flüge zum McCarran-Airport mit einer Boeing 767-300 durchführen, die neben der Economy und Premium Class auch mit einer komfortablen Business Class ausgestattet sind. Alle Sitze sind mit einem HD Monitor sowie mit USB-Ports zum Laden der elektronischen Geräte ausgestattet. Die Airline startet in München mittwochs um 16.30 Uhr, samstags um 9.35 Uhr und erreicht Las Vegas um 19.45 Uhr bzw. 12.50 Uhr Ortszeit. Der Rückflug startet um 23.15 Uhr bzw. 14.55 Uhr dortiger Ortszeit.

Houston, wir haben einen Flug!

United Airlines bedient die Strecke zwischen München und Houston mit Jets vom Typ Boeing 767-400 (c) United Airlines

United Airlines bedient die Strecke zwischen München und Houston mit Jets vom Typ Boeing 767-400 (c) United Airlines

Texas und Bayern verbindet so manches. Der typische Dialekt, das Image als die „Macht im Süden“ – und demnächst auch ein Nonstop-Flug. Der verbindet ab dem 25. April 2014 München mit Houston. Diese neue Route wird nicht nur die Raumfahrt-Experten auf beiden Seiten des Atlantiks  freuen, die in den beiden Metropolitan-Regionen ihre industriellen Hochburgen haben. Der Anschluss des größten Drehkreuzes von United Airlines an den zweitgrößten Hub des Star Alliance-Partners Lufthansa verspricht auf beiden Seiten der Linie attraktive Anschlüsse für beide Partner; zumal damit zwei Regionen verbunden werden, die bisher eher abseits der Standard-Verkehrsströme liegen.

Flug UA 105 startet in München täglich um 9.25 Uhr und kommt am gleichen Tag um 14.15 Uhr in Houston/Texas an. Das erlaubt auch bei großzügig bemessenen Umsteigezeiten noch komfortable Weiterreisen, vor allem in den Süden und Westen der USA, aber auch nach Lateinamerika und in die Karibik. Der Rückflug, UA 104, verlässt Houston zur Zubringerflug-freundlichen Uhrzeit 16.10 und landet in München am nächsten Tag um 9.50 Uhr. Die Flugzeiten liegen bei 11 Stunden und 50 Minuten (Richtung Westen) sowie 10 Stunden und 40 Minuten (östliche Richtung).

„Der neue Flug ist die konsequente Weiterentwicklung unseres transatlantischen Streckennetzes gemeinsam mit unserem Partner Lufthansa. Wir eröffnen damit unseren Kunden eine ganze Reihe neuer Reisemöglichkeiten“, sagt Jim Compton, Vice Chairman & Chief Revenue Officer von United. „United ist bereits mit bis zu 15 täglichen Nonstop-Flügen zwischen fünf deutschen Städten und unseren US-Drehkreuzen die führende amerikanische Fluggesellschaft in Deutschland und wir freuen uns, durch diesen neuen Service unsere Marktposition weiter stärken zu können.“

Die Flüge werden mit einer Boeing 767-400 durchgeführt, die 242 Plätze hat – 39 Flat Beds in United BusinessFirst und 203 Sitze in United Economy, darunter 70 in Economy Plus. United BusinessFirst empfiehlt sich dabei als hochwertiger Business Class Service. Der Sitz lässt sich in ein 180 Grad flaches Bett mit einer Länge bis zu 1,98 Meter umwandeln, jeder Platz verfügt über ein persönliches Unterhaltungssystem mit eigenem 39 Zentimeter großen Touch-Screen-Bildschirm. Anschlüsse für Laptops, USB-Zugänge, die Auswahl unter mehrgängigen Menüs mit erlesenen, kostenlosen Weinen komplettieren den Business Class Service an Bord.

United Economy Plus bietet 12,7 Zentimeter mehr Beinfreiheit. Die Klasse befindet sich vor der regulären Economy Class und erlaubt den Passagieren bei Ankunft zudem ein schnelleres Aussteigen aus dem Flugzeug.

OK, wie kommt man hin?

Während der vergangenen Tage auf der „Americana“ in Augsburg haben mich einige Leser des Reiterkurier auf meinen Artikel über Oklahoma in der jüngsten Ausgabe angesprochen. Ein zentrales Thema dabei war, dass sie bei der Suche nach Flügen dorthin häufig mit Preisen konfrontiert wurden, die deutlich über dem liegen, was sonst bei USA-Zielen fällig wird.

In der Tat kann es bei einer oberflächlichen Suche sein, dass ein Flug ins viel weiter von Deutschland entfernte San Francisco billiger kommt als ein Flug nach Oklahoma City (OKC) oder Tulsa  (TUL), den beiden großen Airports im Bundesstaat. Es gibt allerdings einige Optionen, den Ticketpreis zu senken bzw. von einem günstigen Routing zu profitieren.

Die erste Möglichkeit hierfür ist ein Flug nach Dallas-Ft. Worth (DFW). Der texanische Hub wird aus Europa von mehreren großen Airlines bedient, das bedeutet: Es gibt Wettbewerb auf der Strecke – mit gelegentlichen Kampfpreisen oder Aktionswochen. Mit einem Mietwagen, den man in Oklahoma sowieso braucht, ist man in der Regel innerhalb weniger Stunden an seinem Ziel in OK angelangt.

Die zweite Möglichkeit ist die Anreise über einen Airport, der auch von Southwest Airlines bedient wird. Der amerikanische Low-Cost-Carrier verfügt nicht nur über einen intensiven Flugplan von mehreren Flügen täglich zu jeder Destination, er bietet bei Inlandsflügen auch günstige Tarife, die noch die Beförderung eines Gepäckstücks einschließen. Von Europa kommend bieten sich bei einer Weiterreise per Direktflug die Flughäfen Newark (EWR), Philadelphia (PHL) – jeweils nach OKC – sowie Baltimore-Washingten (BWI) nach TUL an. Man braucht jedoch einen guten Draht ins Reisebüro, wenn man die Southwest-Flüge nicht selbst online buchen möchte, da diese Airline den Agenten keine Provisionen bezahlt.

Dritte Option bietet sich Vielfliegern der „oneworld„-Allianz, für die Reise nach Oklahoma ihre Meilen zu nutzen. Denn traditionell ist dort, wie auch in DFW, Allianz-Partner American Airlines der „Platzhirsch“.

 

ANA macht Facebook zum Foodbook

Die ANA-Connoisseurs (C) ANA

Die ANA-Connoisseurs (C) ANA

Die Fluggesellschaft ANA, Mitglied in der Star Alliance und größte Airline Asiens, lädt auf ihrer Facebook-Seite zur Online-Abstimmung über neue Menüs ein. Der Menüvorschlag mit den meisten Stimmen wird den Gästen der Economy Class ab Dezember an Bord serviert. Die neuen Bordmenüs von ANA werden von 24 Genuss-Spezialisten entworfen. Das Team unter dem Projektnamen „The Connoisseurs“ besteht aus zehn renommierten Küchenchefs, fünf Getränkekennern und neun Cateringchefs von ANA.

Als erste japanische Fluggesellschaft ermöglicht ANA ihren Fans, über die beliebtesten Bordmenüs, die von der internationalen und der japanischen Küche inspiriert wurden, via Facebook abzustimmen. Über die Lieblingsspeise der internationalen Küche kann vom 16. bis zum 19. August abgestimmt werden. Das bevorzugte Menü der japanischen Küche kann anschließend vom 23. bis zum 26. August gewählt werden. Zu jedem der beiden Menüvorschläge werden jeweils sechs verschiedene Speisen zur Wahl gestellt.

Unter www.facebook.com/flyworld.ana kann jeder mit einem abgegebenen Kommentar das Menü bestimmen, das ihm am meisten zusagt. Ein bloßes „Like“ wird nicht als Stimme gezählt. Das Ergebnis der Abstimmung wird nach dem Ablauf der Frist veröffentlicht.

Ab Ende August weitet ANA ihr Bordprodukt „Inspiration of Japan“ zum Markenkonzept für das gesamte Unternehmen aus. Der Slogan steht künftig aber auch für verbesserte und zusätzliche Serviceleistungen an Bord. Die öffentliche Abstimmung über die neuen Menüvorschläge ist eine von vielen Neuerungen, die in Sachen Kundenzufriedenheit Maßstäbe setzen.