Pfaffinger Umschau

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Tag: Gastronomie

Fittes Futter für Vielflieger

Chicago - O'Hare Airport - Aeroponic Garden - Kräuter- und Gemüseanbau 7 - (C) Chicago Department of Aviation

Chicago – O’Hare Airport – Aeroponic Garden – Kräuter- und Gemüseanbau – (C) Chicago Department of Aviation

Verkehrsknotenpunkte wie große internationale Flughäfen stehen nicht unbedingt im Ruf, Orte zu sein, an denen man sich bewusst und gesund ernähren kann. Die beiden Airports der US-Metropole Chicago, O’Hare und Midway, zeigen jetzt, dass es auch anders geht. So bieten dort zahlreiche Restaurants und Imbissstellen gesunde und gut bekömmliche Mahlzeiten und Snacks aus Waren an, die von Farmern in der Region produziert werden. Auch zahlreiche vegetarische und glutenfreie Speisen stehen zur Wahl.

An Terminal 3 in O’Hare gibt es zudem einen Shop mit einer großen Auswahl an frischen Salaten, Jogurt, Obst und Gemüse. Darüber hinaus werden in einem Garten im Terminalgebäude 3 Kräuter und Gemüse angebaut, die in den Flughafenrestaurants Tortas Frontera, Tuscany, Wolfgang Puck und Wicker Park Seafood & Sushi zur Zubereitung genutzt werden. O’Hare ist damit der erste Flughafen der Welt, der einen solchen aeroponischen Garten besitzt. In einer neuen, unterhaltsamen Online-Broschüre informieren die Flughäfen über diese Angebote und geben Tipps für eine gesunde Ernährung auf Flugreisen.

Zum weiteren Angebot für Gesundheit und Wohlbefinden am Flughafen Chicago O’Hare, dem Gateway für alle Nonstop-Flüge aus deutschsprachigen Ländern, gehören der erst kürzlich eröffnete Yogaraum (Terminal 3), der Athletic Fitnessclub (Terminal 2) und drei Spas (Terminals 1,3 und 5). Exklusiv am Flughafen können Fluggäste zudem echten O’Hare Honig erwerben. Er stammt von Bienenvölkern, die auf dem Flughafengelände angesiedelt sind und pro Jahr mehr als 600 Kilogramm Honig produzieren. Neben Honig zum Verzehr werden daraus unter dem Label „beelove“ auch hochwertige Kosmetikartikel hergestellt.

Weitere Informationen zu den Flughäfen Chicago O’Hare und Midway gibt es unter www.flychicago.com.

Palm Springs serviert die guten Sachen

Genussvoll dinieren bei der Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week (c) Palm Springs Bureau of Tourism

Genussvoll dinieren bei der Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week (c) Palm Springs Bureau of Tourism

Vom 30. Mai bis zum 8. Juni steht Palm Springs im Zeichen des großen Schlemmens. Bei der Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week offerieren 100 Restaurants, Cafés und Bars in Palm Springs und Umgebung ausgewählte 3-Gänge-Menüs, die sie zum Teil eigens für das Festival kreiert haben. Zum Festpreis von umgerechnet 19 oder 28 Euro können sich Gourmets auf unterschiedlichste Weise verwöhnen lassen – von regional-kalifornisch bis asiatisch, von leger bis luxuriös, von bio bis extravagant. Bei der Gestaltung ihrer Speisekarten zeigen sich die Gastronomen auch in diesem Jahr wieder kreativ.

Die Palm Springs Desert Resorts Restaurant Week existiert seit dem Jahr 2007. Neben den Gastronomiebetrieben bieten auch Hotels und Attraktionen spezielle Angebote und Sondertarife während des Festivals an. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.palmspringsrestaurantweek.com.

 Palm Springs bietet eine Fülle an außergewöhnlichen Restaurants, Cafés und Bars für verwöhnte Gaumen. So ist das Restaurant Copley’s in der einstigen Luxusvilla des Hollywood-Stars Cary Grant untergebracht. Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef Andrew Copley serviert feine Fleischspezialitäten und Meeresfrüchte mit innovativem Touch. Sichtbeton, schwarzer Stahl und monolithische Formen bestimmen dagegen das Industrie-Chic-Ambiente des Workshop Kitchen + Bar. Gäste genießen hier eine bodenständige, regionale Küche mit frischen, biologisch erzeugten Produkten.

Notorische Spätaufsteher sind im Norma’s im luxuriösen Hotel The Parker an der richtigen Adresse. Hier können sie ihr Frühstück – aber nicht nur das – bis 22 Uhr Abends ordern. Und wem es nach Jägerschnitzel, Knödeln und Co. gelüstet, der findet im Johannes Restaurant des gebürtigen Tiroles Johannes Bacher eine feine Auswahl an österreichischen Spezialitäten. Mehr zur gastonomischen Landschaft in Palm Springs unter .

Feuerwasser für Cowboys und Cowgirls

Colorado Bar

Die „Frost Bar“ in Vail, Colorado ©The Sebastian Vail

Hochprozentiges in luftigen Höhen: Dass es die aufstrebende Brennerei- und Bar-Szene des höchstgelegenen US-Bundesstaats Colorado mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen kann, beweisen die folgenden Neuheiten und Empfehlungen mit Kultpotenzial.

Einer der weltweit besten, preisgekrönten Whiskeys (IWSC Goldmedaille im Jahr 2011) wird in der Breckenridge Distillery, etwa eineinhalb Autostunden von Denver entfernt auf über 2.900 Höhenmetern produziert. Hierbei vertraut die „höchste Brennerei der Welt“ auf Zutaten wie kristallklares Schmelzwasser aus den Rocky Mountains und die Kreativität ihres Gründers Bryan Nolt. Im Herzen des Skiorts Breckenridge gelegen, können Besucher dienstags bis sonntags zwischen 11 und 18 Uhr an Brennereiführungen teilnehmen oder die Auswahl an hochprozentigen Produkten direkt vor Ort verkosten. Nähere Informationen sowie ein Onlineshop unter www.breckenridgedistillery.com.

Urban und hip zeigt sich die Firma The Infinite Monkey Theorem in der pulsierenden Larimer Street in der Metropole Denver. Getreu dem Motto „Yes, we canned!“, bringt das seit 2008 bestehende Unternehmen neuerdings seinen Wein in Dosen auf den Markt (Stückpreis sechs US-Dollar). Ob Merlot, Syrah, Albarino oder Black Muscat – Antonio Banderas nebst Frau Melanie Griffith sollen bereits prominente Fans des Sortiments sein. Und auch die Qualität kann sich sehen lassen. Die Winzerei mit dem markanten Affen-Logo erhielt im renommierten „Wine Spectator“ Ranking überzeugende 89 Punkte für ihren Tropfen „100th Monkey-Grand Valley“ aus dem Jahr 2010. Verkostungen dienstags bis samstags zwischen 17 und 22 Uhr sind online buchbar. Nähere Informationen unter www.theinfinitemonkeytheorem.com.

Über 80 verschiedene Scotch- und 52 Tequilla-Sorten stehen Gästen der trendigen Frost Bar in Colorados beliebtem Skiort Vail zur Auswahl. Die Bar des Hotels The Sebastian hat sich in kürzester Zeit als eine der gefragtesten Bars der Region etabliert. Neben der geschmackvollen, modernen Inneneinrichtung und einer imposanten Glasinstallation des renommierten Künstlers Scott Chambers, überzeugt die Bar vor allem mit ihren hauseigenen Cocktailkreationen. Zu den Signature Drinks und den momentanen Favoriten der Gäste zählt der Cocktail Antioxidant, eine Mischung aus hausgebranntem Heidelbeer-Wodka, Granatapfellikör, Cranberry- und Limettensaft sowie einer Spur Orange. Die Szene-Bar hat sonntags bis donnerstags bis 24 Uhr und freitags bis samstags bis 2 Uhr geöffnet. Nähere Informationen unter www.thesebastianvail.com/dining/frost-bar.

Ein Prost auf New England

 

Gemütlicher Pub in Maine (c) Maine Office of Tourism

Gemütlicher Pub in Maine (c) Maine Office of Tourism

Das Vorurteil vom untrinkbaren Bier haben die Nordamerikaner in den vergangenen Jahren erfolgreich widerlegt. Zahlreiche Microbreweries quer durchs Land haben mit viel Liebe und brauerischer Sorgfalt eine neuen Qualität von Gerstensaft geschaffen, die auch verwöhnte deutsche Gaumen mehr als zufrieden stellen. Das trifft auch auf Regionen zu, die nicht als klassische Biergegenden gelten: Liebhaber köstlicher Spezialitäten aus Hopfen und Malz können sich in Neuengland heutzutage wie zuhause fühlen. Denn überall im Nordosten der USA haben preisgekrönte Brauereien und charmante Kneipen es sich zum gemeinsamen Ziel gesetzt, Besucher mit erstklassigem Bier zu versorgen. Brauereibesichtigungen und offizielle Bier-Wanderwege, auf denen die umfangreiche Vielfalt der lokalen Brauerzeugnisse präsentiert werden, sind nur einige der Programmpunkte, die es für Bierfreunde in Neuengland zu entdecken gibt.

Auf dem Connecticut Beer Trail können Interessierte an ungewöhnlichen Orten Biere aus dem US-Bundesstaat probieren. Ehemalige Postämter und alte Kaufhäuser wurden extra zu diesem Zweck umgebaut und teilweise mit ungewöhnlichen Sitzgelegenheiten wie Friseurstühlen oder Theatersitzen eingerichtet www.ctbeertrail.net. Noch näher an den Produktionsprozess kommen Besucher der Thomas Hooker Brewing Company, wo jeden 1. und 3. Freitag im Monat ein Tag der offenen Tür und jeden Samstag eine Besichtigungstour angeboten werden www.hookerbeer.com.

Im Bundesstaat Maine findet man sage und schreibe 39 Brauereien mit über 100 verschiedenen Biersorten, die ganz bequem mit dem Maine Brew Bus besucht werden können www.themainebrewbus.com. Beim Maine Brewers Festival am 1. und 2. November 2013 in Portland werden die Bierbrauer und ihre schmackhaften Erzeugnisse offiziell geehrt. Deftiges Essen und schwungvolle Musik sorgen dabei für gute Stimmung www.mainebrew.com.

Massachusetts ist weltberühmt für Fisch und Meeresfrüchte. Und auch zu diesen kulinarischen Köstlichkeiten aus den Tiefen des Ozeans passt ein frisch gezapftes Bier bestens. Zu den bekanntesten Brauerzeugnissen des Küstenstaates zählt das Harpoon, dessen Brauerei regelmäßige Werksführungen veranstaltet www.harpoonbrewery.com.

Vermont besitzt die meisten Brauereibetriebe aller US-Bundesstaaten gemessen an der Einwohnerzahl. Bei der sechstägigen Vermont Bike and Brewery Challenge besuchen die Teilnehmer auf sportlich-traditionelle Weise mit dem Rad die staatlichen Brauereien und werden dabei durch die saftig grünen und herrlich unberührten Landschaften Vermonts geführt  www.mountmajor.com/vermont-Bike-and-Brewery. Während des Vermont Brewers Festival in Burlington am Ufer des Lake Champlain vom 19. bis 20. Juli 2013 können Besucher die Produkte von 37 Bierbrauern kennen lernen und probieren www.vtbrewfest.com.

Die Bierbrauer bei ihrer Arbeit live beobachten kann man in der gemütlichen Kneipe der Woodstock Inn Station & Brewery in North Woodstock im Bundesstaat New Hampshire www.woodstockinnnh.com. Und während einer kostenlosen Werksbesichtigung in der Anheuser-Busch Brauerei in Merrimack erfahren Besucher, wie das berühmte Budweiser gefertigt, gebraut und verpackt wird www.budweisertours.com.

Im kleinen, aber feinen Küstenstaat Rhode Island öffnet die Newport Storm Brewery ihre Türen für Führungen und gibt dazu Insidertipps, nach welchen besonderen Bieren man in den eleganten Restaurants von Newport Ausschau halten sollten www.newportstorm.com.

„Drive hin“ statt „drive in“

Chef at work (credits: Pinus Text & Bild)

Chef at work (credits: Pinus Text & Bild)

Kulinarisch unterwegs in den Vereinigten Staaten: Wer mit automobil typisch amerikanische Delikatessen entdecken möchte, für den hat das Team von Holiday Autos, Experten für Autoreisen weltweit, eine Top 10 Liste zusammengestellt – Tipps für die Routenplanung inklusive:

Caesars Salad soll Erzählungen zufolge ursprünglich im mexikanischen Tijuana serviert worden sein, von Erfinder und Namensgeber Caesar Cardini. Heute kommen im angrenzenden Kalifornien köstliche Variationen des berühmten Salatgerichts auf den Tisch, beispielsweise im Manhattan of La Jolla im gleichnamigen Stadtteil von San Diego (7766 Fay Avenue, CA). Für die Anfahrt sollte man einige Meilen den La Jolla Scenic Drive entlangfahren und Gärten, Parkanlagen und Architektur der Kleinstadt an der Klippe bewundern. Nicht verpassen: die schlafenden Robben, denen die schäumende Brandung nichts auszumachen scheint und eine Fahrt in den Sonnenuntergang zum höchsten Punkt auf den Soledad Mountain.

Einen Hot Dog gibt es überall in New York, wirklich beeindruckend ist die Auswahl auf der Karte des Crif Dogs (113 Saint Marks Place, NY) im East Village. Hier gibt es das Würstchen im Brot mit vielen Namen: New Yorker, Chili Dog, Sour Cheese Dog oder Corn Dog, auch ein Veggie Special ist dabei. Die Auswahl an Toppings reicht von Senf, Ketchup, Relish und Sauerkraut über Chili, Jalapenos, Ei, Speck oder Avocado. Beim Vorbeifahren nicht zu übersehen ist das metergroße Würstchen mit der Aufschrift „Eat me“. Um hinzukommen sollte man den Franklin-D-Roosevelt-Drive am East River entlangfahren und bei hoffentlich schönem Wetter über dem Fluss die Bauten New Yorks bestaunen.

Ob man Barbecue oder Barbeque schreibt, es BBQ abkürzt: so viele Schreibweisen es auch gibt, noch vielfältiger sind die Geschmacksrichtungen eines typisch amerikanischen Barbecues. Fans finden auf dem Southern BBQ Trail, vor allem in Virginia, South und North Carolina, nicht nur gute Restaurants, sondern auch authentische Tradition und Geschichte sowie kulinarische Experimente. Genau richtig, um sich nach einem Besuch im Cherokee National Forest, Steele Creek Park oder Roan Mountain State Park zu stärken ist das Ridgewood Barbecue (900 Elizabethton Highway, TN) in Bluff City. Hier stimmen Preis und Geschmackserlebnis.

Bagels gibt es in den USA in allen Varianten, sehr gelobt wird das Angebot der Bagel King Bakery in Deltona (777 Deltona Blvd, FL): es gibt 19 verschiedene Sorten, zum Beispiel Weizen, Sesam, Salz, Vollkorn oder eine italienische Variante. Der Belag reicht von süß mit Schokolade oder Frucht über herzhaft mit Schinken, Käse, gegrillter Hühnerbrust, Salami, Fisch oder Gemüse. Ein Besuch lässt sich wunderbar mit einem Tag am Lake Monroe verbinden, am besten im Mietwagen einmal um den See fahren und überall da anhalten, wo es gefällt. Dann auf dem Lakeshore Drive nach Deltona fahren und Bagels genießen.

Richtig gut sind Chicken Wings im The Wing Dome in Seattle (7818 Greenwood Ave. N, WA), nette Kellner, gute Auswahl, scharfe Saucen und eine exakte Bedienungsanleitung zum Ablauf des Restaurantbesuchs: erst Hunger und Anzahl der Chicken Wings definieren, Saucenschärfe von „kindergeeignet“ bis „herausfordernd“ bestimmen, ordern, essen und genießen. Für die Anfahrt empfiehlt das Team von Holiday Autos, vom Norden her auf dem Pacific Highway nach Seattle zu fahren, dann Richtung Richmond Highlands, den Blick auf die Bay genießen, nächster Stopp sind die Golden Gardens, dann in die NW 80th Street abbiegen und an der Greenwood Avenue nach Norden abbiegen, Mietwagen parken und auf die Chicken Wings freuen.

Das La Lupita Tacos Mexicanos in Providence ist ein zu empfehlendes Taco Restaurant. Alle Zutaten sind frisch, das Gemüse knackig, die Schärfe überraschend und das Fleisch sehr gut mariniert. Wer sich im Laden nicht entscheiden kann, kombiniert wild oder probiert ein Special, Guacamole, Käse und Sour Cream gibt’s reichlich zum Dippen – oder einfach eine der scharfen Salsas kosten. Aus dem Süden kommt man auf der US Historic Route 1. In Providence die Adresse 1950 Westminster Street, RI anfahren, das Auto abstellen und für weniger als fünf US-Dollar leckere Tacos essen.

Wird der amerikanische Präsident Obama gefragt, wo man in den USA gute Pizza bekommt, nennt er oft das Italian Fiesta am Hyde Park in Chicago. Hinter dem Tipp verbirgt sich ein Straßenkiosk (1400 E. 47th Street, IL). Die Pizzen werden in vierter Generation nach altem Familienrezept mit dünnem Boden, Tomatensauce und Mozzarella zubereitet. Jeder kann sich seine Pizza ganz nach Gusto belegen lassen, von italienischer Wurst bis Jalapenos, von Shrimps bis Knoblauch, aber immer mit würzigem Oregano für den hauseigenen Geschmack. Die Pizza ist köstlich, wenn man sie im Mietwagen mit in den Park nimmt und mit Blick auf den Lake Michigan verspeist.

Täglich um 22 Uhr ist im Holeman&Finch „Burger-Time“: zwei Dutzend handgemachte doppelte Cheeseburger kommen frisch aus der Küche. Die Burger sind original amerikanisch, Rindfleisch, Zwiebeln, Käse, Essiggurken, Ketchup, Mayo in einem Brötchen, dazu dick geschnittene Pommes gut frittiert. Reservierungen gibt es nicht, wer rechtzeitig da ist und einen Platz ergattert, ist dabei. Das erlebt man in Atlanta (2277 Peachtree Road, GA). Ein Tipp des Kochs: Burger gibt es auch beim sonntäglichen Brunch.

Maccaroni n’Cheese – kurz Mac&Cheese – macht man in amerikanischen Haushalten in der Regel eben mal schnell zu Hause. Unterwegs kann man sich das Gericht aber auch in tollen Restaurants servieren lassen, zum Beispiel in Pete’s Cafe & Bar in Downtown Los Angeles (400 S. Main Street, CA). Hier werden die Nudeln mit unterschiedlichen Käsesorten von cremigem Ziegenkäse über Cheddar aus Vermont bis zu Asiago Käse verfeinert und mit frischen Kräutern angerichtet. Für die Anfahrt ist der Highway 101 zu empfehlen, aus dem Norden ein gutes Stück weit über den El Camino Real.

Pommes Frites wurden nicht in den USA erfunden, dafür werden sie hier aber weltweit am meisten serviert. Sehr gute „French Fries“ bekommt man im Duckfat Restaurant in Portland, Maine (43 Middle Street). Kartoffeln aus der Region werden von Hand in Stifte geschnitten, ordentlich frittiert und in Tüten serviert. Die eigentliche Delikatesse sind die Saucen: Ketchup, Mayo, Aioli, Thai Chili, Sweet & Spicy oder Trüffel-Ketchup. Zu viel, um sich leicht entscheiden zu können. Wer mag kombiniert den Besuch im Duckfat mit einer Mietwagentour auf der Ocean Street über Cape Elizabeth, ehe man im Hafen von Portland den Pausensnack bestellt.

„Charm City“ feiert die heimische Braukunst

Logo Baltimore Beerweek - courtesy of Baltimore Beerweek

Logo Baltimore Beerweek

Baltimore ist stolz auf seine lokale Braukunst. Die „Charm City“ ist eine Bier-Stadt, seit deutsche Immigranten die ersten Brauereien und Biergärten an der Chesapeake Bay eröffnet haben. Vom 19. bis 28. Oktober zelebriert die Stadt deshalb die heimische Bierkultur auf der „Baltimore Beer Week 2012“. Zehn Tage lang bieten mehr als 300 Veranstaltungen Gelegenheit, die unterschiedlichen Biersorten der gesamten Region zu verkosten. Auftakt bildet das feierliche Fassanstechen am 19. Oktober im Power Plant Live! – einem Unterhaltungszentrum mit Bars, Clubs, Biergarten und mehr. Gegen einen Eintritt von 30 US-Dollar können die Gäste so viele Biersorten aus der Region testen, wie sie mögen. Dazu gibt es Snacks und jede Menge Musik.

Nicht nur in Baltimore blüht die Brauereiwirtschaft. In Annapolis entstand 1703 die erste Brauerei, seitdem ist die Zahl auf rund 50 in ganz Maryland gewachsen. Vielfach orientiert man sich am deutschen Vorbild, wie auch die jährlichen Oktoberfeste in Baltimore, Frederick und Ocean City zeigen: In Trachten und Lederhosen sitzen die Bewohner dann zusammen und genießen in bayrischer Manier den selbstgebrauten Gerstensaft an der Ostküste der USA.

Alle Informationen zur Bierwoche in Baltimore unter www.baltimorebeerweek.com.

Im Big Apple mal richtig reinbeißen

NYC Restaurant Week im Carnegie Deli

NYC Restaurant Week im Carnegie Deli – Credits; Jen Davis www.nycgo.com

Die Vielfalt der kulinarischen Genüsse, die New York zu bieten hat, ist legendär. Sie steht dem kulturellen Angebot der Stadt in nichts nach – ja, sie macht es leicht, beide Varianten, die Kultur für den Geist und die Kultur für den Gaumen auf eine Ebene zu stellen. Eine ausgezeichnete Gelegenheit, auf mit Messer, Gabel und Löffel Entdeckungstour zu gehen, ist vom 16. Juli bis zum 12. August die NYC Restaurant Week. Zum zwanzigsten Mal kann unter diesem Label an der Hudson-Metropole in mehr als 300 ausgewählten Restaurants zu besonderen Konditionen geschmaust werden. Das Angebot ist von Montag bis Freitag gültig, Samstage sind ausgenommen. Sonntags ist die Teilnahme der Restaurants optional. Die Preisgestaltung hat sich seit 2006 nicht verändert: Ein 3-Gänge-Mittagsmenü kostet 24,07 US-Dollar und das 3-Gänge-Abendessen liegt bei 35 US-Dollar (Getränke, Trinkgeld und Steuern sind nicht inklusive). Reservierungen können online vorgenommen werden. Außerdem sind Reservierungen über die App City Map möglich. Einige der Teilnehmer – so beispielsweise der Tribeca Grill, Barbetta, Brasserie, Capsouto Frères, Chin Chin, Delmonico’s, Gotham Bar and Grill, The Russian Tea Room, Steak Frites, Victor’s Cafe und Water’s Edge – sind stolz, bereits von Anfang an Teil der Feierlichkeiten zu sein und wir freuen uns, Familien, Freunde und Mitarbeiter für das Programm in New York City begrüßen zu dürfen,“ sagt Tracy Nieporent vom NYC & Company Restaurant-Komitee. In dieser Saison sind ebenfalls dabei: Kin Shop, The Dutch, La Mar Cebicheria Peruana, Mas (La Grillade), North End Grill, Vic & Anthony‘s und Zio Ristorante. Und meine persönliche Empfehlung: One If By Land, Two If By Sea in einem schönen alten Kutschhaus mit anspruchsvollem Ambiente und ausgesucht guter Küche.